Zum Siegen verdammt: Sportchef Reschke (li.), Trainer Wolf Foto: Baumann

Vor dem wichtigen Heimspiel gegen Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr) stärkt VfB-Sportvorstand Michael Reschke Trainer Hannes Wolf den Rücken.

Stuttgart - Krise? Zumindest eine Ergebniskrise will Sportvorstand Michael Reschke nicht bestreiten. Für das Heimspiel des VfB Stuttgart gegen Schalke 04 (15.30 Uhr/Liveticker) stimmt ihn dennoch vieles zuversichtlich. Aber nur, wenn wir „mit einer anderen Einstellung auf den Platz gehen als am vergangenen Wochenende.“

In Mainz hatte der VfB bei der 2:3-Niederlage eine seiner schwächsten Saisonleistungen gezeigt. Reschke ist nicht entgangen, dass die Kritik an Trainer Hannes Wolf seither lauter geworden ist. Er selbst schlägt vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen den Tabellendritten leise Töne an. „Ich habe großes Vertrauen in Mannschaft und Trainerteam“, sagt der 60-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung und ergänzt: „Nicht nur ich, sondern der ganze Club.“

Auf die Frage, ob Wolf auch im Falle einer Niederlage gegen die Königsblauen noch auf der Bank sitzen wird, antwortete der 60-Jährige: „Daran denke ich nicht. Ich bin davon überzeugt, dass wir am Samstag ein positives Ergebnis erzielen werden.“ Er warb darum, nicht alles an einer Person festzumachen: „Es geht hier nicht um Hannes Wolf, Michael Reschke oder irgendjemand anderen. Es geht hier um den ganzen Club, um den VfB Stuttgart.“ Für den der Sportvorstand bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar noch den einen oder anderen Spieler an Land ziehen möchte. Reschke: „Die Kaderplanung ist noch nicht abgeschlossen.“

Das ganze Interview gibt es am Freitagabend zu lesen. Außerdem im Video: Wie blicken Mario Gomez und Daniel Ginczek auf das Spiel gegen Schalke?

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