Lässt die VfB-Profis rennen: Konditionstrainer Christos Papadopoulos (hinten in rot) Foto: Pressefoto Baumann

Die Profis des VfB wirkten lange Zeit nicht fit, nun scheint dieses Problem behoben zu sein.

Stuttgart - Du kannst Klasse haben und auch Wille, ohne die entsprechende körperliche Verfassung besteht aber keine Mannschaft im Kampf gegen den Abstieg. Nur gut, dass dieses Problem beim VfB Stuttgart behoben scheint. "Der Zustand der Spieler hat sich verbessert", sagt Konditionstrainer Christos Papadopoulos.

Der 46-jährige Sportwissenschaftler ist seit Anfang des Jahres für die Fitness der VfB-Profis zuständig und hatte von Chefcoach Bruno Labbadia einen klaren Auftrag erhalten: Zum Start der Rückrunde muss das Team bereit sein für den Existenzkampf in der Bundesliga. Zwei Spiele sind mittlerweile gespielt - und die Zwischenbilanz des Fitnesstrainers kann sich durchaus sehen lassen. Vier Punkte haben die Roten gegen die Spitzenteams aus Mainz und Dortmund geholt - beide bekannt für ihre intensive Spielweise. Und: Ausgerechnet gegen Ende des jeweiligen Spiels schaffte der VfB den Siegtreffer gegen Mainz und den Ausgleich beim BVB. Papadopoulos ist daher überzeugt: "Der Zustand der Spieler hat sich verbessert, die Frische ist langsam da."

Die späten Tore sind das eine, aber auch die Spielweise einzelner Profis signalisieren dem Trainergespann, dass die Arbeit zuletzt nicht so ganz falsch gewesen sein kann. Viele Spieler berichten zudem über ein Phänomen, das nur dann auftritt, wenn die Fitness auch wirklich stimmt: Sie bekommen die zweite Luft - und können auch gegen Spielende noch einmal läuferisch zulegen.

Papadopoulos also ist zufrieden - aber noch lange nicht am Ende seiner Arbeit. "Es fehlt nicht mehr viel", sagt der gebürtige Schorndorfer, der zuletzt beim FC Schalke 04 und bei den HSV-Handballern tätig war, "aber an Kleinigkeiten müssen wir noch arbeiten."

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