Daniel Didavi zeigte eine hervorragende Leistung gegen den FC Erzgebirge Aue. Foto: Baumann

VfB-Techniker Daniel Didavi zeigte sich am vergangenen Samstag gegen den FC Erzgebirge Aue von seiner besten Seite, er ist unser „Spieler des Spiels“.

Stuttgart - Als Stuttgarts Daniel Didavi am vergangenen Samstag in der 84. Minute vom Spielfeld ging und für Hamadi Al Ghaddioui Platz machte, erhoben sich die Zuschauer von ihren Plätzen. Standing Ovations gab es für den Vize-Kapitän – und das völlig verdient. Didavi gelang zum fünften Mal in seiner Karriere ein Doppelpack, von vier seiner Torschüsse, drei davon kamen aufs Tor, saßen zwei.

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Der Nürtinger war viel unterwegs (9,73 km Laufleistung), laut Heatmap vor allem im linken und zentralen Mittelfeld, auch seine Dribblings (3/3) waren von Erfolg gekrönt. Dabei war vor dem Spiel nicht ganz klar, ob er überhaupt eingesetzt werden würde. „Müde“ wirkte er, gab Trainer Pellegrino Matarazzo zu Protokoll, der vor der Partie gar nachfragte, „ob er sich zutraut, zu spielen.“ Nicht nur Pellegrino war dann froh, „dass er das bejaht hat.“ Didavi agierte wie zu seinen besten Zeiten. Beispiel gefällig? Er hatte 64 Ballkontakte, brachte 84,2 Prozent seiner Pässe an den Mann (17 Ballverluste), zwei davon führten zu Großchancen. Seine Zweikampfquote lag bei 43,75 Prozent.

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Das führte nicht nur bei unserer Redaktion zur Note 2 für Didavi, auch bei den Nutzern, die ebenfalls die „Noten für die Roten“ vergeben konnten, kam es entsprechend an. Hier vergaben die 910 Nutzer (Zeitpunkt 12 Uhr an diesem Montag) in Summe eine 2,1 für Didavi.

Im Nachgang zur Begegnung gab sich der in seiner Karriere oftmals von schweren Verletzungen gebeutelte Techniker als Teamplayer. „Ich bin nicht mehr so eitel“, sagte Didavi. Früher sei das „ein bisschen anders“ gewesen, da habe er „noch mehr auf mich geschaut“. Heute ist dies für Didavi nachrangig – auch, auf welcher Position er spielt: „Scheißegal, ob ich auf der Acht, der Zehn oder als „Falsche Neun“ spiele – ich will der Mannschaft helfen“. Auf seinem Instagram-Profil richtete er dann noch den Blick nach vorn: „Zu Hause eine Macht!! Ein kleiner Schritt für das große Ziel!!“

Wie sich die anderen VfB-Akteure geschlagen haben, lesen Sie in unserer Einzelkritik. Die haben wir in der Bildergalerie noch einmal zusammengestellt. Auch Sie können die VfB-Spieler mit Noten bewerten – hier entlang. Alle Noten für die Roten finden Sie hier in der Übersicht.

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