Was für ein Happy End für den VfB Stuttgart in Weiß und Rot! Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart siegt zum dritten Mal in Folge – am Samstag gegen die TSG Hoffenheim. Die Jungs vom Vertikalpass haben für uns das Spiel aus etwas anderer Perspektive zusammengefasst.

Stuttgart - Was für ein Happy End in Weiß und Rot! Nach Leverkusen putzt der VfB Stuttgart gleich den nächsten Champions League Kandidaten weg. Und das kam so:

Über die Aufstellung müssen wir keine Worte verlieren: Same procedure as last game. Neu war hingegen, dass die Bemühungen von Santiago Ascacibar bereits nach handgestoppten 74 Sekunden vom Schiedsrichter mit einer gelben Karte bedacht wurden. Und dabei war es doch eine ganz normale Ascacibar-Grätsche gewesen: 60% Ball und 40% Mann. Eventuell muss das Regelwerk diesbezüglich ergänzt werden. Und so reagierte Tayfun Korkut vermutlich auf die Tatsache, dass sich der “Gift-Gaucho” mindestens 88 Minuten keine weitere gelbwürdige Aktion würde leisten dürfen:

Das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Hoffenheim hatte viele Chancen, der VfB (k)eine. Hoffenheim erzielte keinen Treffer, der VfB einen. Simple korkutsche Arithmetik.

An Hoffenheims Überlegenheit änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Das 1:1 lag in der Luft. Vor allem, nachdem Santiago Ascacibar in der 65. Minute die eigentlich unvermeidliche gelb-rote Karte gesehen hatte. Im Gegensatz zur ersten Verwarnung übrigens völlig verdient. Und ungefähr so verließ der Argentinier den Platz.

Eine knappe halbe Stunde noch zu spielen. In Unterzahl. Gegen einen Champions League Kandidaten. Eigentlich eine Mission Impossible. Doch nach dem Platzverweis verwandelten sich auf wundersame Weise alle VfB-Spieler in Santiago Ascacibar. Die Torschüsse der Hoffenheimer wurden mit allen möglichen und unmöglichen Körperteilen abgewehrt. Und es wurde mehr gegrätscht als in der Kreisklasse. Am Ende standen vier Gelbe Karten zu Buche – ohne die zwei von Ascacibar. Das Stadion war begeistert.

Dass es am Ende einen 2:0 Heimsieg gab, hat einen Grund: Mario Gomez. Erst sah es so aus, als würde er den langen Pass von Erik Thommy gar nicht erlaufen können. Dann sah es so aus, als käme er nicht mehr zum Abschluss. Aber einen Haken und einen Tunnel später war der dritte Sieg in Folge gesichert – und das Stadion explodierte.

Mit unserer neuen Serie „VertikalGIF“ wagen wir den etwas anderen Rückblick auf das aktuelle VfB-Spiel. Zusammengestellt wird die Serie von den Bloggern von www.vertikalpass.de, die auch in dieser Saison regelmäßig als Tickerer direkt aus dem Stadion berichten werden.

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