Fredi Bobic war vier Jahre lang Manager beim VfB. Foto: Baumann

Vor viereinhalb Jahren musste Fredi Bobic als Manager beim VfB gehen, was der damalige Präsident Bernd Wahler rückblickend als „großen Fehler“ bezeichnet. Nun gibt es für Bobic weiteres Lob aus Stuttgart.

Stuttgart - Der Präsident des VfB Stuttgart, Wolfgang Dietrich, hat großen Respekt vor der Arbeit von Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. „Das ist ein absoluter Macher, der in einem sehr schweren Umfeld in Frankfurt einen guten Job macht“, sagte Dietrich vor dem Bundesliga-Duell beider Mannschaften am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) in Frankfurt. „Als Typ ist es ein Verlust, dass er dem VfB Stuttgart verloren gegangen ist.“ Bobic arbeitete von 2010 bis 2014 als Sportdirektor und Sportvorstand für den VfB, bei dem er von 1994 bis 1999 auch als Stürmer aktiv war. Seit 2016 ist der 47-Jährige bei DFB-Pokalsieger Frankfurt.

Bobic galt als das Gesicht der Krise

Im September 2014 musste Bobic beim VfB gehen. Zunächst hatte der damalige Präsident Bernd Wahler den ehemaligen Nationalstürmer noch als „Mann unseres Vertrauens“ bezeichnet. Doch dann erfolgte der Abpfiff. Für die Zuschauern und ganz besonders die Ultraszene in der Cannstatter Kurve war Bobic damals das Gesicht der Krise. Der VfB war seiner Zeit nach fünf Spieltagen Vorletzter.

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