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Tabellenplatz 17, eine Mannschaft ohne Zusammenhalt und ein Trainer, der wackelt. Aus dieser Lage befreit sich nur derjenige , der ein gutes Krisenmanagement macht. Man könnte es auch Notprogramm nennen.

Stuttgart - Tabellenplatz 17, eine Mannschaft ohne Zusammenhalt und ein Trainer, der wackelt. Aus dieser Lage befreit sich nur derjenige, der ein gutes Krisenmanagement macht. Man könnte es auch Notprogramm nennen. Was jetzt passieren muss:

Enger zusammenrücken: Normalerweise gehört der Aspekt Team-Bildung zum Programm einer Saisonvorbereitung. Manche Trainer gehen in den Klettergarten, andere machen Überlebenstraining. Aber zur Not können auch kleinere Maßnahmen helfen, dass Team zusammenschweißen. Ein Kurztrainingslager vor dem Spiel am Samstag gegen Bochum könnte wirken.

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Äußerste Disziplin ist das Stichwort. Die sportliche Leitung muss jetzt klar sagen, was sie von jedem Einzelnen erwarteten. Und welche Konsequenzen drohen, sollte einer ausscheren. Im Extremfall muss auch ein Exempel statuiert werden - bis hin zur Suspendierung eines Spielers.

Klare Strukturen: Die Mannschaft braucht jetzt eine klare Hierarchie. Einen Chef und einen neuen Kapitän, der als verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz agiert. Zdravko Kuzmanovic bietet sich an, obwohl er erst 22 Jahre alt ist.

Positive Effekte verstärken: Nur den Dreschflegel auszupacken, so wie es Manager Horst Heldt in Leverkusen in der Pause gemacht hat, ist zwar nachvollziehbar und menschlich, aber wahrscheinlich der falsche Weg. Die Verunsicherung bei manchen Spielern ist derzeit so groß, dass es ratsam ist, die positiven Dinge hervorzuheben. Ein Spieler wie Pawel Pogrebnjak wird durch noch größeren Druck sicher nicht torgefährlicher.

Mental-Trainer: Bisher galt beim VfB die Ansage: Wer mit einem Mental-Trainer oder Sportpsychologen zusammenarbeiten will, der darf das tun. Nun aber sollte der Club konkrete Angebote machen.

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