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Patrick Funk, die VfB-Leihgabe des FC St. Pauli freut sich auf das Pokalduell und rechnet sich Chancen aufs Weiterkommen aus.

Stuttgart - Patrick Funk, die VfB-Leihgabe des FC St. Pauli freut sich auf das Pokalduell und rechnet sich Chancen aufs Weiterkommen aus.


Herr Funk, Sie haben nach Ihrem Muskelfaserriss im Oberschenkel zuletzt nur individuell trainieren können. Sind Sie fit für das Spiel beim VfB?
Ja, ich konnte das Abschlusstraining mitmachen. Ich freue mich auf das Spiel, das ist etwas ganz Besonderes für mich als VfB-Eigengewächs. Viele Freunde werden im Stadion sein, ich habe über 30 Karten organisieren müssen. Ich denke, dass wir nichts zu verlieren haben, der VfB hat eine richtig starke Mannschaft. Aber wir ­haben beim 3:2 gegen Dresden Selbst­vertrauen getankt.

Dennoch – in der Liga läuft es nicht rund, Michael Frontzeck ersetzte André Schubert als Trainer. Was muss besser werden?
Wir sind als Mannschaft zu weit auseinander gestanden. Uns hat oft die Kompaktheit gefehlt. Wir müssen jetzt wieder die Grundtugenden an den Tag legen und über die Laufbereitschaft und den Kampf zu unserem Spiel finden. Wir haben gegen Dresden endlich wieder einen Dreier geschafft. Jetzt gilt es, den positiven Trend zu bestätigen, damit wir in der Tabelle ­wieder weiter nach oben kommen.

Welche Rolle wollen Sie dabei einnehmen – und wo spielen Sie ab Sommer 2013?
Mein Saisonstart war durchwachsen, ich habe mir nach einer guten Vorbereitung viele kleinere Verletzungen zugezogen, so dass ich nicht immer gespielt habe. Jetzt will ich aber wie im vergangenen Jahr wieder voll angreifen. Über meine Zukunft wurden noch keine Gespräche geführt. Ab 1. Juli 2013 habe ich einen Vertrag bei meinem Heimatverein, dem VfB – klar ist aber auch, dass ich mich in Hamburg pudelwohl fühle.

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