Zdravko Kuzmanovic - bekannt für seine Freistöße. Foto: dpa

Gerade, als die Partie gegen Dortmund auf der Kippe stand, kam Zdravko Kuzmanovic ins Spiel.

Stuttgart - Diese Entschlossenheit, diese Wucht, dieser Jubel! Gerade, als die Partie gegen Dortmund auf der Kippe stand, kam Zdravko Kuzmanovic ins Spiel. Der Serbe fackelte nicht lange, trat zum Freistoß an und tat das, was er unter der Woche in Zusatzschichten geübt hatte: Er hämmerte den Ball am verdutzten Schlussmann Marc Ziegler vorbei zum 2:1 ins Dortmunder Tor. „Dadurch sind wir wieder sicherer geworden“, sagte Trainer Christian Gross.

Wer nun meint, der Mittelfeldspieler habe sich durch sein couragiertes Auftreten einen Platz in der Startelf verdient, der kennt Christian Gross schlecht. Unter ihm sind die Stammplätze vorerst vergeben: "Außerdem ist es für mich enorm wichtig, dass ich Kuzmanovic in der Hinterhand habe. Er bringt viel Leidenschaft ins Spiel."

Kuzmanovic sieht die Sache naturgemäß anders. "Wer in der Mannschaft ist, der will nicht mehr raus", sagte er. Unter Markus Babbel war er gesetzt, jetzt braucht er Geduld: "Der Trainer hat mir in einer schwierigen Phase des Spiels Vertrauen geschenkt, und ich habe mit dem Tor ein Zeichen gesetzt, dass man mich nicht abschreiben kann."

Was Kuzmanovic nun machen will, lesen Sie unserer Printausgabe.

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