Sind das die Kandidaten für die Zukunft? Aus der VfB-Jugend haben es schon viele in de Profi-Fußball geschafft. Eine Auswahl. Klicken Sie weiter. Foto: Baumann

Talente der VfB-Jugendabteilung: Bernd Leno rückt nächste Saison ins Bundesligateam.

Stuttgart - Kevin Kuranyi, Andreas Beck, Mario Gomez und Sami Khedira sind Aushängeschilder der Jugendarbeit des VfB Stuttgart. Die nächsten Talente stehen noch in der Warteschleife - und hoffen auf den großen Durchbruch.

Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Bundesliga schmerzt VfB-Fans noch immer, auch wenn die Roten mittlerweile die Abstiegsränge verlassen haben. Kein Wunder, die Anhänger sind verwöhnt - mit Meisterschaft, Champions League, Europa-Liga. Auch möglich gemacht durch Spieler wie Mario Gomez oder Sami Khedira. Ausnahmekönner, die es von der VfB-Jugend bis in die Nationalelf geschafft haben. Und viele stellen nun ungeduldig die Frage: Wo bleibt das nächste VfB-Juwel?

Ein Blick auf die Bundesliga-Tabellen der Jugendmannschaften macht zumindest Hoffnung. Die A-Junioren sind Spitzenreiter, die B-Junioren liegen bei zwei Spielen weniger fünf Punkte hinter Freiburg auf Rang zwei. "Wir haben unheimlich viele interessante Spieler in unseren Jugendmannschaften", sagt Manager Fredi Bobic.

Acht A-Jugend-Spieler der Jahrgänge 1992 und 1993 sind sogar so interessant, dass sie bereits ins Drittliga-Team von Jürgen Seeberger aufgestiegen sind. Dass die A-Junioren trotzdem um die Meisterschaft spielen, freut deren Trainer Jürgen Kramny. "Das zeigt, welche Breite wir haben", sagt er. Stolz ist der Coach auch auf diejenigen, die den Sprung in den Profifußball - vorerst - geschafft haben: Raphael Holzhauser (18), Alexander Riemann (18), Pascal Breier (19), Patrick Bauer (18), Manuel Hegen (19), Kevin Stöger (17) und Steffen Lang (17) gehören mittlerweile zur zweiten Mannschaft. "Wenn man diesen Schritt so früh macht, ist das ein sehr gutes Zeichen", sagt Kramny. 

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