Foto: Pressefoto Baumann

Aufgrund des bevorstehenden Abschieds von Frieder Schrof und Thomas Albeck muss VfB-Sportdirektor Fredi Bobic derzeit eine nicht erwartete Baustelle beackern.

Stuttgart - Aufgrund des bevorstehenden Abschieds von Frieder Schrof und Thomas Albeck muss VfB-Sportdirektor Fredi Bobic derzeit eine nicht erwartete Baustelle beackern. Die beiden langjährigen Leiter der Jugendabteilung verlassen den VfB spätestens am Saisonende und wechseln zum Red-Bull-Club RB Leipzig.

„Das hat mich schon überrascht“, sagt Bobic über die Kündigung des Duos, das von Ralf Rangnick nach Leipzig gelockt wurde. Zugleich widersprach Bobic Gerüchten, Schrof und Albeck seien „rausgemobbt oder rausgekegelt“ worden. „Da muss ich schmunzeln. Wir sind immer ehrlich und offen miteinander umgegangen“, sagt der VfB-Sportdirektor, „es war ein Verhältnis voller Respekt.“ Frieder Schrof war bereits Jugendleiter auf dem Wasen, als Bobic als Jugendspieler für den VfB am Ball war.

Zum Saisonende haben Schrof und Albeck also gekündigt, beide haben aber darum gebeten, den Verein bereits zum Jahresende verlassen zu dürfen, um am 1. Januar 2013 ihre neue Tätigkeit aufnehmen zu können. Womöglich geht die Trennung, die bislang dann doch nicht ganz ohne Irritationen abgelaufen sein soll, aber noch früher über die Bühne – sogar schon kommende ­Woche.

Bobic jedenfalls betont, die Baustelle sei bereits keine mehr, da man sich intern schon auf eine Nachfolge verständigt habe. „Wir haben so viele gute Leute, dass wir unsere Jugendphilosophie mit viel Dynamik weiterführen werden“, sagt er und ergänzt: „Da wird Zug reinkommen.“ Steht die Nachfolge des Duos tatsächlich fest, wäre eine schnelle Trennung für alle Beteiligten wohl auch die beste Lösung.

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