Der starke Sebastian Schmeer (rechts) brachte die Hessen mit seinem Tor auf die Siegerstraße. Daran konnte auch Holger Badstuber nichts ändern. Foto: Baumann

Der VfB Stuttgart II ist mit einer Niederlage in die neue Saison der Regionalliga Südwest gestartet. Für die Mannschaft von Trainer Frank Fahrenhorst stand auch Holger Badstuber auf dem Platz.

Stuttgart - Im mit Spannung erwarteten Auftakt in die neue Spielzeit der Fußball-Regionalliga Südwest ging es für den Aufsteiger VfB Stuttgart II an diesem Samstag gegen den Mit-Aufsteiger KSV Hessen Kassel. Am Ende verlor das Team von VfB-Trainer Frank Fahrenhorst auf Platz 1 des VfB-Geländes mit 0:2.

In der ersten Hälfte gestaltete sich die Begegnung ausgeglichen. Beide Mannschaften waren darauf bedacht, Fehler in der Defensive zu vermeiden. So ging es torlos in die Kabinen. Dies sollte sich im zweiten Durchgang ändern. Der starke KSV-Stürmer Sebastian Schmeer brachte die Gäste in der 55. Spielminute in Führung. Elf Minuten später erhöhte der eingewechselte Lukas Iksal auf 2:0 für die Hessen. Den Stuttgartern gelang es nicht, den Rückstand aufzuholen und so musste das Team gleich am ersten Spieltag eine Niederlage hinnehmen. Obendrein verletzte sich Linksverteidiger Florian Kleinhansl schwer, es besteht Verdacht auf Schlüsselbeinbruch.

Trainer macht seiner Mannschaft keinen Vorwurf

Mit in der Startelf des VfB II war auch der aus dem Bundesligakader verbannte Holger Badstuber. Der 31-Jährige spielte 90 Minuten in der Innenverteidigung und zeigte an der Seite von Manuel Kober eine gute Leistung. Trainer Frank Fahrenhorst verteidigte sein Team nach der Partie – trotz der Niederlage: „Ich kann der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen“, sagte er. „In unserer starken ersten Halbzeit hat uns bei unseren vielen guten Chancen die Zielstrebigkeit beim Torabschluss gefehlt. Nach der Pause waren wir naiv in den Zweikämpfen, was zu den Gegentoren führte.“ Am Ende blieb ihm nur ein Trost: „Wir haben in diesem Spiel viel lernen können“, so der 42-Jährige.

Aufstellung

VfB II: Schock – Rios-Alonso, Kober, Badstuber, Kleinhansl (44. Reutter) – Richter (75. Hummel), Weil, Alberico (53. Michel) – Pasalic, Sökler, Zografakis.

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