Zweikampfstark und mutig: Der VfB Stuttgart hat am Montagabend mit 3:1 gegen den 1. FC Union Berlin gewonnen. Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart hat beim Sieg über Union Berlin überzeugt. Womöglich war es sogar die beste Saisonleistung des Fußball-Zweitligisten. Dennoch wollte Trainer Hannes Wolf die Spieler des Tabellenführers nicht zu sehr gelobt wissen.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat beim 3:1-Sieg über Union Berlin überzeugt. Womöglich war es sogar die beste Saisonleistung des Fußball-Zweitligisten. Dennoch wollte Trainer Hannes Wolf die Spieler des Tabellenführers nicht zu sehr gelobt wissen, denn schon am Samstag geht es nach Nürnberg.

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Spielidee: Der VfB-Trainer Hannes Wolf bleibt seinem System treu: auch gegen Union Berlin ließ er die Stuttgarter in einem 4-2-3-1 auflaufen. Doch eine Überraschung hatte der Coach parat. Er bot Josip Brekalo auf – und das Talent überzeugte auf der rechten Außenbahn. Als zweite Sechs im defensiven Mittelfeld agierte Christian Gentner. Dafür spielte Alexandru Maxim die zentrale offensive Rolle im Mittelfeld – und der Rumäne präsentierte sich erneut in Spiellaune.

Spielentscheidend: Der VfB spielte sehr konzentriert und auch sehr engagiert. Von Anfang an. Dies zeigte sich in der Zweikampfstärke und zahlte sich somit aus, weil die Gäste im ersten Abschnitt überhaupt nicht zum Zug kamen. Die Stuttgarter spielten dagegen ein ums andere Mal ihre Geschwindigkeit aus. Wobei Takuma Asano auf der linken Seite eine deutliche Leistungssteigerung zeigte.

Perfekt umgesetzt wurde das Ganze dann beim 2:0: Ebenezer Ofori passte auf Josip Brekalo, der Simon Terodde bediente und der Torjäger erzielte seinen 20. Saisontreffer.

Spielentscheider: Letztlich war es Daniel Ginczek, der den Deckel auf den wichtigen VfB-Sieg draufsetzte. Mit dem Tor zum 3:1 in der 68. Minute. Denn zuvor hatten die Gastgeber eine kurze Schwächephase überstehen und den Anschlusstreffer durch Sebastian Polter hinnehmen müssen (59.). Doch der eingewechselte Ginczek bereitete seinen eigenen Treffer mit einer Balleroberung vor – und vollendete nach Zuspiel von Simon Terodde.

Wortspiel: „Es war eine Topleistung der Mannschaft auf allen Ebenen“, sagte der VfB-Trainer Hannes Wolf, der nicht einen Spieler besonders hervorheben mochte. Schließlich hatte das Team als Ganzes funktioniert. „Wir wollen normal bleiben und die Spieler nicht mit Lobeshymnen überschütten“, erklärte Wolf. Denn der Druck auf dem Favoriten bleibt hoch. Doch der VfB hat zuletzt mit drei Siegen in Serie gezeigt, dass er wieder in die Erfolgsspur gefunden hat.

Spielplan: Als nächstes geht es zum 1. FC Nürnberg, am Samstag. Und als Tabellenführer will der VfB seine Position natürlich untermauern. „Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen“, sagte der VfB-Trainer Hannes Wolf, „aber auswärts ist es total krass.“ Denn auch im Frankenland erwartet die Schwaben großer Widerstand und wohl wieder ein enges Spiel.

VfB Stuttgart - 2. Bundesliga

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