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Anders als zuletzt gegen Nürnberg stellte der VfB Stuttgart im Spiel gegen Aue die Weichen früher auf Sieg. Vor allem Florian Klein und Simon Terodde waren dafür verantwortlich.

Stuttgart - Das 3:0 des VfB Stuttgart gegen Erzgebirge Aue war ein verdienter Sieg. Auch der Gegner erkennt die Leistung der Schwaben an. Selbst Hannes Wolf will sich nach diesem Erfolg freuen – allerdings nur bis morgen. Dann geht es an die Vorbereitung für das „schwerste Auswärtsspiel der Saison“.

Spielidee:Auf dem Weg zum 3:0 (1:0)-Erfolg über den FC Erzgebirge Aue, es war der fünfte VfB-Sieg in der zweiten Fußball-Bundesliga in Folge, baute der Trainer Hannes Wolf seine Mannschaft im Vergleich zum 3:2 in Nürnberg nur moderat um. Der zuletzt formschwache Takuma Asano blieb draußen – doch Wolf setzte nicht wie von vielen erwartet auf seinen „Ochsensturm“, also auf die Hereinnahme des körperlich robusten und inzwischen topfitten Daniel Ginczek als Ergänzung zum Paradestürmer Simon Terodde. Anstelle von Ginczek brachte der VfB-Coach lieber Florian Klein, der in Nürnberg das Siegtor erzielt hatte. Der lange Zeit verbannte Österreicher dankte es dem Coach mit einem soliden Spiel im rechten Mittelfeld.

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Spielentscheidend:„Wir haben es sehr gut gemacht, aber der VfB ist einfach nicht unsere Kragenweite. Die wollen aufsteigen, wir nicht absteigen“, sagte der ehemalige Stuttgarter Christian Tiffert, der im Mittelfeld der Sachsen eifrig das Spiel ankurbelte. Doch in der Offensive blieben die Erzgebirgler ein wenig zu harmlos – und stellten sich nach 14 Minuten nicht gerade clever an, als Louis Samson den Stürmer Simon Terodde an der Grundlinie des eigenen Strafraums mit einem Bodycheck zu Boden brachte. Terodde erzielte per Foulelfmeter das 1:0 – und stellte damit die Weichen auf Sieg.

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Spielentscheider:„Man sollte den Simon nicht nur an seinen Toren messen. Er ist auch sonst für die Mannschaft extrem wichtig“, lobte der Manager Jan Schindelmeiser seinen Torjäger, der auf Maßflanke von Emiliano Insua per Kopf mit seinem 23. Saisontreffer noch das 2:0 folgen ließ. Alexandru Maxim traf letztlich zum 3:0 (75.). „Ich fühle mich sehr gut“, sagte Terodde, der Sieggarant beim VfB – und wagte einen Blick in die Zukunft. „Ich hoffe, dass der Höhepunkt meiner Karriere noch kommt“, erklärte der 29-Jährige, der sich in der ersten Liga bisher nicht durchsetzen konnte. Dies soll sich aber bald ändern.

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Wortspiel: „Die Fans sollen sich freuen, sollen träumen. Ich bin auch bereit, mich heute den ganzen Tag zu freuen. Doch danach werden wir gut und seriös weiter arbeiten“, sagte Hannes Wolf, der mit dem VfB zwei Spieltage vor Saisonschluss mit drei Punkten Vorsprung auf den Zweiten Hannover 96 Tabellenführer bleibt.

Spielplan: Am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) steht in Hannover laut Hannes Wolf „das schwerste Auswärtsspiel der Saison“ an. Am Sonntag, 21. Mai erwartet der VfB dann zum Saisonfinale vor ausverkauftem Haus die Würzburger Kickers. Der Relegationsplatz drei ist den Stuttgartern schon jetzt so gut wie sicher. Siegt Union Berlin am Montag im Spiel bei Eintracht Braunschweig, hätte der VfB sogar sechs Punkte Vorsprung auf Platz drei und zudem noch das bessere Torverhältnis. Es sieht also sehr gut aus mit der direkten Rückkehr in die erste Bundesliga. Doch wie sagte der Manager Jan Schindelmeiser: „Wir bleiben hellwach, denn wir sind noch nicht oben.“

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VfB Stuttgart - 2. Bundesliga

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