Am 21. Mai soll auf dem Cannstatter Wasen eine große Party mit dem VfB Stuttgart steigen. Foto: dpa

Der Wiederaufstieg ist zwar noch nicht besiegelt, aber die Planungen für den Erfolgsfall laufen auf vollen Touren. „Wir werden die Mannschaft behutsam weiterentwickeln“, sagte VfB-Chef Wolfgang Dietrich am Mittwochabend beim Treffpunkt Foyer unserer Zeitung.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart wird den Abschluss der Spielzeit mit seinen Fans beim Public Viewing auf dem Cannstatter Wasen feiern. Das verriet VfB-Präsident Wolfgang Dietrich bei der Talkrunde unserer Zeitung vor 700 Gästen in der Stuttgarter Liederhalle. „Wir wollen uns bei unseren fantastischen Fans bedanken“, sagte Dietrich, „sie haben uns ein Jahr lang auf überragende Weise unterstützt.“ Das letzte Saisonspiel gegen die Würzburger Kickers ist mit 60 000 Zuschauern ausverkauft. Sollte der Aufstieg gelingen, könnte sich der Wasen am 21. Mai in eine riesige Partymeile verwandeln.

Dietrich bekräftigte die Bedeutung der Ausgliederungspläne des Zweitliga-Spitzenreiters. Der Profifußball soll künftig in einer Aktiengesellschaft geführt werden. Daimler will als Investor 11,75 Prozent der Anteile für 41,5 Millionen Euro erwerben. „Die Ausgliederung ist absolut notwendig und verschafft uns den finanziellen Handlungsspielraum, den wir brauchen, um in den nächsten Jahren den Anschluss an das erste Drittel der Bundesliga herstellen zu können“, sagte Dietrich, der den VfB-Mitgliedern versicherte: „Wir verkaufen nicht unsere Seele. Mein Ziel ist, die Tradition zu stärken. Das muss der Weg des VfB sein.“

Daniel Ginczek schwärmt, Christoph Daum fordert

VfB-Stürmer Daniel Ginczek schwärmte von der Unterstützung für die Mannschaft. „Wahnsinn, was wir für Fans haben. Das setzt bei uns enorme Kräfte frei. Wir wollen den Aufstieg am Sonntag mit einem Sieg bei Hannover 96 perfekt machen.“

Christoph Daum, VfB-Meistertrainer von 1992, erinnerte an den Titel vor 25 Jahren. „Dieser war nur möglich, weil sich im Verein alle dem Erfolg untergeordnet haben“, sagte der Coach der rumänischen Nationalelf, der den VfB-Mitgliedern riet, der AG zuzustimmen: „Ich sehe in der Ausgliederung nur Vorteile. So ein Investor ist ein Glücksfall.“

VfB Stuttgart - 2. Bundesliga

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