Kein WM-Ticket: Marcin Kaminski vom VfB Stuttgart Foto: Baumann

Nach Neuzugang Borna Sosa ist auch der Pole Marcin Kaminski aus dem WM-Kader seines Verbandes gestrichen worden. Eine kleine Restchance gibt es jedoch noch für den Verteidiger.

Stuttgart - Jakub Blaszczykowski vom VfL Wolfsburg hat es geschafft, Lukasz Piszczek von Borussia Dortmund auch, Robert Lewandowski vom FC Bayern sowieso. Ein anderer Spieler aus der Fußball-Bundesliga ist dagegen nicht mit dabei, wenn die polnische Nationalmannschaft am 19. Juni gegen Senegal ihr erstes Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2018 absolviert: Marcin Kaminski vom VfB Stuttgart.

Zwei VfB-Profis bei der WM

Der Innenverteidiger war in der vergangenen Saison zwar meist nur Ergänzungsspieler beim Bundesligisten, wenn er gebraucht wurde, war auf ihn aber Verlass – nicht umsonst hat der VfB den Vertrag mit dem Polen bis 2021 verlängert. In den vorläufigen Kader für die WM hatte ihn Nationaltrainer Adam Nawalka berufen, am Montag aber strich der Coach Kaminski aus dem Aufgebot. Noch bleibt Kaminski allerdings als „Back-Up“ beim Team, ist noch nicht abgereist. Abwehrchef Kamil Glik verletzte sich im Training. Bis die finale Diagnose feststeht und damit auch die Schwere der Verletzung, besteht für den VfB-Verteidiger noch eine kleine Restchance.

Sollte sich Glik jedoch nicht schwerwiegend verletzt haben, so reisen nur zwei VfB-Spieler zur WM nach Russland: Mario Gomez mit dem deutschen Team und Benjamin Pavard mit den Franzosen. Ursprünglich hatten sich neben Kaminski auch Neuzugang Borna Sosa (Kroatien), Takuma Asano (er fährt lediglich als möglicher Nachrücker der Japaner mit) sowie die Argentinier Santiago Ascacibar und Emiliano Insua Hoffnungen gemacht. „Wir freuen uns sehr, dass zwei unserer Spieler bei der WM in Russland dabei sind. Das ist eine tolle Sache für den VfB sowie für die Spieler, deren Einsatz in der vergangenen Saison mit der Nominierung belohnt wird“, sagt der Stuttgarter Sportvorstand Michael Reschke, „wir werden den Weg der Jungs in Russland genau verfolgen und wünschen ihnen viel Erfolg.“

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