Unter der Leitung der CDU-Abgeordneten Sabine Kurtz kommt der Untersuchungsausschuss zum ersten Mal zusammen. Foto: dpa

Zur Zulagenaffäre an der Verwaltungshochschule Ludwigsburg kommt der Untersuchungsausschuss des Landtags zum ersten Mal zusammen. Es geht um Untreue in besonders schwerem Fall.

Stuttgart - Der Untersuchungsausschuss des Landtags zur Zulagenaffäre an der Verwaltungshochschule Ludwigsburg ist am Mittwoch in Stuttgart erstmals zusammengetreten. Das 13-köpfige Gremium, das SPD und FDP beantragt hatten, wird von der CDU-Abgeordneten Sabine Kurtz geleitet. Die 55 Jahre alte Hochschulexpertin ihrer Fraktion ist die erste Frau in der Geschichte des Landtags, die einen Untersuchungsausschuss leitet.

Der Ausschuss soll die Vorgänge an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen beleuchten, die auch zu einer Anklage gegen einen früheren Rektor, einen Ex-Kanzler und 13 Professoren der Hochschule wegen Untreue in besonders schwerem Fall und Beihilfe dazu geführt haben. In einem Prozess würde es um möglicherweise rechtswidrig vergebene und angenommene Zulagen gehen und um die Frage, ob Rektorat und Professoren Zweifel an der Zulagenpraxis hätten bekommen können.

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