Ein Gutachten hat ergeben, dass der Motorradfahrer, der bei einem Unfall in Tamm ums Leben kam, zu schnell unterwegs war. Foto: picture alliance / Stefan Puchne/Stefan Puchner

Im Juni 2019 kommt im Kreis Ludwigsburg ein 20 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt anschließend gegen eine Autofahrerin. Nun wurde das Verfahren eingestellt.

Tamm - Ein Jahr nach einem Unfall in Tamm (Kreis Ludwigsburg), bei dem ein 20-jähriger Motorradfahrer ums Leben kam und seine Sozia schwer verletzt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn das Ermittlungsverfahren gegen die damals 38-jährige Autofahrerin jetzt eingestellt. Sie war am 24. Juni 2019 gegen 19.30 Uhr beim Linksabbiegen mit dem Motorradfahrer, der ihr entgegengekommen war, zusammengestoßen. Zur Klärung der Unfallursache hatte die Staatsanwaltschaft Heilbronn angeordnet, dass ein Sachverständiger hinzuzuziehen sei.

Das Gutachten zur Unfallrekonstruktion ergab laut Bericht der Polizei, dass der Motorradfahrer vor dem Zusammenprall deutlich zu schnell gefahren war. Der Autofahrerin sei nicht nachzuweisen gewesen, dass sie beim Abbiegen ihre Sorgfaltspflichten missachtet habe.

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