Ex-VfB-Torhüter Sven Ulreich erhält zum Saisonende die Freigabe des FC Bayern. Foto: Pressefoto Baumann

Sven Ulreich steht auch am Samstag zwischen den Pfosten, wenn es für den FC Bayern im „deutschen Clásico“ gegen Borussia Dortmund geht. Zum Saisonende ist für „Ulle“ jedoch Schluss in München, was eine Rückkehr zum VfB Stuttgart zumindest denkbar erscheinen lässt.

Stuttgart - Nach der Verletzung von Nationaltorhüter Manuel Neuer wird Sven Ulreich auch an diesem Samstag wieder gefordert sein – dann trifft der Rekordmeister FC Bayern München (18.30 Uhr/Sky) in der heimischen Allianz-Arena auf den Dauerrivalen Borussia Dortmund. Während der 28-Jährige in seinem ersten Bundesliga-Einsatz der laufenden Spielzeit beim 6:0 gegen den taumelnden FC Augsburg noch keine Probleme hatte, sah er jüngst beim entscheidenden Gegentor zum 0:1 in Hoffenheim nicht wirklich gut aus.

Doch die Zeit des Schorndorfers beim Bundesliga-Krösus neigt sich dem Ende entgegen: Wie der „Kicker“ auf seiner Homepage berichtet, möchte Sven Ulreich den FC Bayern zum Saisonende gerne verlassen – offenbar will der ehemalige VfB-Keeper nicht weiter nur die zweite Geige hinter dem unangefochtenen Manuel Neuer spielen, sondern wieder vermehrt selbst aktiv auf dem Fußballplatz stehen.

Bayern legen Ulreich keine Steine in den Weg

Dem Wunsch des 28-jährigen Torwarts wird sein jetziger Arbeitgeber wohl auch nachkommen: Die Verantwortlichen des FC Bayern haben dem Ex-Stuttgarter nach „Kicker“-Informationen die Zusage erteilt, dass er die Freigabe erhalten wird und den Verein zum Saisonende verlassen darf.

Dass Sven Ulreich gerne wieder mehr spielen möchte, äußerte er erst kürzlich – ebenso schloss er in diesem Zusammenhang nicht aus, seine Fußballschuhe irgendwann wieder für den VfB Stuttgart schnüren zu wollen. Zwar erscheint eine sofortige Rückkehr an den Cannstatter Wasen recht unwahrscheinlich, zumal es zum jetzigen Zeitpunkt bereits reichlich Interessenten für den Schwaben geben soll. Jedoch wäre es nicht das erste Mal, dass der Club mit dem roten Brustring mit einer spektakulären Rückkehr aufwarten würde – man denke nur an die Namen Aleksandr Hleb, Huub Stevens oder Armin Veh.

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