Leonidas Stergiou verlässt den VfB Stuttgart vorübergehend und schließt sich per Leihe dem 1. FC Heidenheim an. Welche Chancen bietet dieser Wechsel?
An diesem Donnerstag weilte er bereits zum Medizincheck beim Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim. Nun haben die Ärzte grünes Licht gegeben: Also wechselt der VfB-Rechtsverteidiger Leonidas Stergiou per Leihe bis zum Saisonende zum aktuellen Tabellen-Schlusslicht der Fußball-Bundesliga von Trainer Frank Schmidt. Eine Kaufoption gibt es nicht.
Es ist ein Abschied aus Stuttgart auf Zeit, von dem sämtliche Beteiligte profitieren. Die Heidenheimer, die unter der Woche ihr Auswärtsspiel beim direkten Abstiegskonkurrenten vom FSV Mainz 05 mit 1:2 verloren haben, können Verstärkung in der Abwehr dringend gebrauchen. Und in der Defensive ist Leonidas Stergiou flexibel einsetzbar, kann sowohl rechts hinten als auch in der Innenverteidigung agieren.
Stergiou, der nach einer langwierigen Verletzung am Syndesmoseband zu Saisonbeginn längst wieder fit ist, erhält wieder Einsatzzeiten – und kann sich als Schweizer Nationalspieler für einen Platz im WM-Kader Eidgenossen empfehlen. Kommt der 23-Jährige wieder in den Spielrhythmus hinein, ist das auch gut für den VfB, wo der Spieler noch einen Vertrag bis 2028 besitzt.
„Leo hat seine Qualitäten im VfB-Trikot und für die Nationalmannschaft der Schweiz viele Male unter Beweis gestellt. Er agiert technisch und taktisch auf einem hohen Niveau und kann in der Defensive flexibel eingesetzt werden. Wir wünschen Leo für die Rückrunde alles Gute und viel Erfolg“, sagt der VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.
„Ich freue mich sehr über diese Leihe innerhalb der Bundesliga. Es ist für mich eine große Chance, wieder regelmäßig Spielpraxis zu sammeln und dem FCH dabei zu helfen, dass uns der Klassenerhalt am Saisonende gelingt“, äußerte sich Leonidas Stergiou nach der Vertragsunterzeichnung.