Der vermisste Junge war nach seinem Verschwinden in Berlin vermutet worden, nun wurde er in Ungarn entdeckt. (Symbolfoto) Foto: STZN

Der vermisste Zwölfjährige aus Baden-Württemberg ist von der Polizei in Ungarn gefunden worden. Der Junge wurde zunächst in Berlin vermutet.

Kenzingen - Ein zwölfjähriger Junge aus Baden-Württemberg, der in Berlin vermutet wurde, ist wenige Tage nach seinem Verschwinden in Ungarn aufgegriffen worden. Damit war er rund 1100 Kilometer von seinem Heimatort entfernt. Der aus der Kleinstadt Kenzingen bei Freiburg stammende Junge wurde von Polizisten im Bahnhof von Budapest kontrolliert, teilte die Polizei am Dienstag in Freiburg mit. Er sei dort aufgefallen, weil er keinen Ausweis bei sich gehabt habe. Durch die Polizeikontrolle sei der Junge identifiziert worden.

Von Kenzingen nach Budapest sei er eigenständig mit dem Zug gekommen. Er sei wohlauf und werde von den Behörden zurück nach Deutschland gebracht, wie es hieß.

Zunächst in Berlin vermutet

Am Montag hatte die Berliner Polizei um Unterstützung bei der Suche nach dem Kind gebeten. Es wurde vermutet, dass sich der Junge aus eigenem Antrieb auf den Weg nach Berlin gemacht haben könnte, da er sich zur Rap-Szene in der Hauptstadt hingezogen fühlt. Da er regelmäßig Medikamente einnehmen muss, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass er sich in einer hilflosen Situation befinde, heißt es in dem Fahndungsaufruf der Polizei Freiburg.

Zu den Hintergründen, zum Motiv des Jungen oder dessen Reiseziel wollten sich die Beamten aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht äußern. Eine Straftat liege nicht vor, sagte ein Polizeisprecher.

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