Die lettische Hauptstadt Riga Foto: dpa

Ein Student der Uni Stuttgart verschwindet während seines Auslandssemesters in Riga. Nun wurde die Leiche des 23-jährigen Schwarzwälders gefunden. Die lettische Polizei geht von einem Unfall aus.

Villingen-Schwenningen/Riga - Ein seit Januar in Lettland vermisster Architekturstudent aus Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar- Kreis) ist tot. Die Leiche des 23-Jährigen, der zu einem Austauschsemester in Riga war, sei am Freitagabend in einem Kanal des Flusses Daugava entdeckt worden, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit.

Anzeichen für ein Gewaltverbrechen gebe es nicht. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Bei dem Toten wurde ein Mobiltelefon, eine Geldbörse mit Dokumenten und Bargeld sowie ein Ausweis gefunden.

Der Student war zuletzt im Januar nahe der Altstadt von Riga gesehen worden. Auch auf Facebook wurde eine Suchaktion für ihn gestartet.

Der Mann studierte an der Universität Stuttgart und absolvierte seit Jahresbeginn ein Semester in Lettland. Seine Mutter hatte eine Vermisstenmeldung aufgegeben, weil er tagelang in keinem sozialen Netzwerk oder auf seinem E-Mail-Account aktiv gewesen war.

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