Auch am Dienstagmorgen suchte der Polizeihubschrauber das Gebiet ab (Symbolbild). Foto: Polizeipräsidium Einsatz/Airbus Helicopters/Charles A

Hubschrauber und Streifenwagen haben bei Winnenden nach einem vermeintlich vermissten Reiter gesucht. Auslöser des Einsatzes war die Sichtung eines herrenlosen Pferds – die Beobachtung gibt weiter Rätsel auf.

Rems-Murr-Kreis - Eine Suchaktion der Polizei in der Umgebung von Winnenden (Rems-Murr-Kreis) ist am Dienstagmorgen zu Ende gegangen. „Der Hubschrauber war gerade noch einmal unterwegs – wieder mit negativem Ergebnis“, so ein Polizeisprecher gegen zehn Uhr. Die Suche nach einem vermeintlich vermissten Reiter sei eingestellt worden, zumal es keine weiteren Hinweise auf einen Vermisstenfall gegeben habe.

Keine Hinweise auf vermissten Reiter

Am Montagnachmittag war der Polizei gemeldet worden, dass in Allmersbach ein herrenloses, schwarz-weißes Pferd gesichtet worden sei. Die Polizei startete eine Suchaktion, bei der mehrere Streifen und ein Hubschrauber zum Einsatz kamen. Am Abend meldete sich eine Frau, die mittags bei Winnenden-Hertmannsweiler eine Reiterin auf einem scheinbar nervösen, schwarz-weißen Pferd beobachtet hatte. Diese Reiterin meldete sich wenig später bei der Polizei – womit die Frage nach einem vermeintlich frei laufenden Pferd aber noch nicht geklärt war.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass in der Kälte ein verletzter Reiter liegen könnte, intensivierte die Polizei ihre Suche zunächst. Da sich aber weder bei Reitvereinen noch Tierärzten oder Hufschmieden Hinweise ergaben, dass tatsächlich einem Mensch oder Tier etwas zugestoßen sein könnte, wurde die groß angelegte Suche nun abgebrochen. Streifenbesatzungen, so der Polizeisprecher, hielten dennoch weiter Ausschau.

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