Auch der Vaihinger Bezirksbeirat hat die Verkehrsleitzentrale schon besucht. Foto: Jacobs

Der Gemeinderat hat im Doppelhaushalt Mittel für den Ausbau der Integrierten Verkehrsleitzentrale (IVLZ) bewilligt. Auf den Hauptverkehrsadern in Vaihingen und Möhringen werden Kameras und Messstellen installiert – allerdings erst 2015.

Vaihingen - Der Gemeinderat hat im Doppelhaushalt 866 000 Euro bewilligt, damit künftig die Hauptverkehrsadern in Vaihingen und Möhringen kein „blinder Fleck“ mehr für die Integrierte Verkehrsleitzentrale (IVLZ) sind. Die Umsetzung kostet allerdings noch Zeit. „Das ist ein aufwendiger Prozess“, sagt IVLZ-Leiter Ralf Thomas. Für die Planung werde man voraussichtlich das ganze Jahr 2014 benötigen. Die Ausschreibung für die Arbeiten seien zur Mitte des Jahres angepeilt, berichtet Thomas. Die Umsetzung plane man für 2015. „Natürlich wollen wir es so schnell wie möglich umsetzen, aber es muss alles stimmig sein, und das braucht nun einmal seine Zeit“, sagt der IVLZ-Leiter. Ganz konkret geht es um die Hauptachse zwischen Vaihingen und Möhringen vom Anschluss der A 831/B 14 bis zur Landhauskreuzung. Auch ein Teil der Nord-Süd-Straße soll dazugehören. Das Tiefbauamt ist federführend mit der Ausbauplanung befasst. Erfreut zeigen sich die Bezirksvorsteher von Vaihingen und Möhringen, Wolfgang Meinhardt und Jürgen Lohmann. Man hoffe, in Zukunft bei Staus auf der Autobahn den Verkehr mit angepassten Ampelschaltungen lenken zu können, sagt Lohmann. Dem Lob schließt sich auch sein Vaihinger Amtskollege an: „Der blinde Fleck ist dann endlich weg und kann von der Leitzentrale eingesehen werden.“

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