An den meisten Hauptstraßen in Stuttgart gilt nun Tempo 40. Foto: Lichtgut

Die Stadt hängt nicht nur Schilder auf, um das neue Tempolimit von 40 Stundenkilometern durchzusetzen. Auch die Verkehrsüberwachung ist darauf eingestellt.

Stuttgart - Wo Tempo 40 steht, muss auch 40 gefahren werden. Höchstens, sonst blitzt es. Mit dem Start der Ausschilderung der Strecken, auf denen fortan 40 Stundenkilometer als zulässige Höchstgeschwindigkeit gilt, hat laut einer Sprecherin der Stadt auch die Umstellung für die Verkehrsüberwachung auf den Straßen der Landeshauptstadt begonnen. „An den Stellen sind die stationären Überwachungsanlagen schon umgestellt“, erläutert die Sprecherin.

Stationäre Blitzer werden umgestellt, teilstationäre verteilt

650 Schilder sollen dieser Tage aufgehängt werden, und die Bereiche mit dem neuen Tempolimit kennzeichnen. Die Temporeduzierung ist eine Maßnahme des Luftreinhalteplans für Stuttgart und soll den Schadstoffausstoß beim Autofahren senken. Zunächst wurde die Begrenzung an einigen Steigungsstrecken eingeführt, nun auch an sogenannten Vorbehaltsstraßen. Das sind Routen, auf denen der Verkehr gebündelt wird – also die Hauptstraßen.

Nicht nur die bekannten stationären Anlagen dienen der Überwachung der neuen Regelung. Zusätzlich setzt die Stadt auf ihre drei sogenannten teilstationären Anlagen. Das sind Tempoblitzer in Anhängern, die schnell an neue Standorte gebracht werden können. Im Gegensatz zur mobilen Überwachung müssen keine Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung an Ort und Stelle bleiben: Der Blitzer im Anhänger bleibt alleine stehen und funktioniert – einmal abgestellt – während seiner Einsatzzeit wie ein stationärer. In Stuttgart wurde zuerst ein solcher Anhänger an der Neckarstraße eingesetzt. Im Westen stand er vor kurzem an der Herderstraße, wo ebenfalls Tempo 40 gilt.

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