Auch für Ramona geht es nach den Ferien auf einer anderen Schule mit einem neuen Ranzen weiter. Ihren alten Rucksack spendet sie darum für Gudrun Rohdes Verein. Foto: A. Kratz

Viertklässler der Schönbuchschule haben mehrere Dutzend Schulranzen für den Verein Amanaogu gespendet. Der Verein unterstützt das gleichnamige Dorf in Nigeria.

Dürrlewang - Am Mittwoch ist der letzte Schultag gewesen. Für die Viertklässler ist damit ein Lebensabschnitt zu Ende gegangen. Nach den Ferien kommen sie auf eine weiterführende Schule. Dazu gehört meist auch ein neuer Ranzen. Doch wohin mit dem ausgedienten Schulrucksack? Das fragte sich Susanne Seher-Weiß, denn auch ihre Tochter wechselt nach dem Sommer die Schule. Ein Bekannter habe ihr vom Dürrlewanger Verein Amanaogu erzählt. Dieser sammelt Spenden für das gleichnamige Dorf in Nigeria. Gudrun Rohde hat den Verein zusammen mit dem Pfarrer Julius Ekwueme gegründet. Ekwueme wurde in Amanaogu geboren.

Seher-Weiß ist überzeugt von dem Verein. „Das ist nichts Anonymes. Da weiß man, dass die Spenden ankommen.“ Zusammen mit der Schönbuchschule rief sie die kleine Spendenaktion ins Leben. Das Ehepaar Rohde fuhr am Mittwoch selbst mit einem Kleinbus auf den Pausenhof und konnte mehrere Dutzend Schulranzen in Empfang nehmen. In manchen war auch noch ein Turnbeutel oder eine Federmappe mit Buntstiften. Voraussichtlich im Herbst werden die Sachen nach Nigeria verschifft.

Das Ziel ist ein Kinder- und Jugendzentrum

Das Ziel des Vereins Amanaogu ist es, den Dorfkindern den Besuch einer Schule zu ermöglichen. Dazu vermittelt Rohde Patenkinder. Mittelfristig wollen die Seniorin und ihre Mitstreiter ein Kinder- und Jugendzentrum in Nigeria aufbauen. Weitere Infos zum Verein stehen im Internet unter www.amanaogu-ev.de. Spenden können auf das Konto mit der IBAN DE94 6005 0101 0008 6184 63 überwiesen werden.

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