Nach wie vor am deutlichsten verteuerte sich Energie mit 5,3 Prozent. Foto: dpa-Zentralbild

Das Statistikamt Eurostat hat am Montag in Luxemburg mitgeteilt, dass die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,4 Prozent gestiegen sind. Analysten hatten einen anderen Wert erwartet.

Luxemburg - In der Eurozone ist die Inflation im März überraschend gesunken. Wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,4 Prozent. Im Februar hatte die Inflationsrate 1,5 Prozent betragen. Analysten hatten jetzt einen unveränderten Wert erwartet.

Nach wie vor am deutlichsten verteuerte sich mit 5,3 Prozent Energie. Kaum teurer als vor einem Jahr waren Industriegüter, wohingegen sich Dienstleistungen nur knapp unterdurchschnittlich stark verteuerten. Lebens- und Genussmittel waren mit 2,0 Prozent überdurchschnittlich teurer.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Gesamtinflation von knapp zwei Prozent an. Von diesem Ziel hat sich die Teuerung damit wieder etwas entfernt. Die Kerninflation fiel von 1,0 Prozent auf 0,8 Prozent. Diese Abgrenzung berücksichtigt keine schwankende Komponenten wie Energie und Lebensmittel. Analysten hatten eine Kernrate von 0,9 Prozent erwartet.

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