Calcio-Winterpausenzugang Terry Offei trifft am Samstag auf seine alten Teamkollegen. Ober er von Anfang an stürmen darf, bleibt abzuwarten. Foto: Yavuz Dural

Für den Verbandsligisten Calcio Leinfelden-Echterdingen ist ein Sieg bei dem noch schlechter platzierten Aufsteiger FV Löchgau am Samstag Pflicht.

Echterdingen - Francesco Di Frisco redet diesmal nicht lange um den heißen Brei herum. Ein Sieg beim abstiegsbedrohten Aufsteiger FV Löchgau sei am morgigen Samstag absolute Pflicht, sagt der Trainer der Verbandsliga-Fußballer von Calcio Leinfelden-Echterdingen. „In unserer Situation müssen wir gegen die Mannschaften, die hinter uns stehen, die Punkte holen“, sagt der 31-Jährige. Da gehe kein Weg dran vorbei. Nachdem in den vergangenen Wochen und Tagen viel über die eigene prekäre Tabellensituation geredet worden sei, stünden die Akteure jetzt in der Pflicht.

Im Hinspiel gab es nur ein torloses Remis

Indes: im Hinspiel Mitte September kamen die Echterdinger auf eigenem Platz nicht über ein torloses Remis hinaus. Zwar war das aktuell elftplatzierte Team des Trainergespanns Di Frisco/Francesco Guerra in puncto Ballbesitz turmhoch überlegen gewesen, hatte aber damit nichts Entscheidendes anzufangen gewusst. Ähnlich wie vor Wochenfrist, als Calcio trotz Feldüberlegenheit beim 0:3 in Ehingen die nächste Niederlage kassierte. Da hat es auch nichts genutzt, dass die Gäste deutlich mehr Torchancen kreierten als im Spiel gegen Löchgau. Seinerzeit waren diese an den Fingern einer Hand abzuzählen.

Dass dies erneut passieren könnte, glaubt Di Frisco nicht. Auch wenn davon auszugehen ist, dass die Gastgeber wieder mit einer kompakten defensiven Ordnung aufwarten und nur auf Fehler der Gäste lauern. „Wir dürfen keine schlampigen Pässe spielen und in der Rückwärtsbewegung nicht nachlässig sein“, warnt Di Frisco.

Ein besonderes Spiel für Terry Offei

Ein besonderes Spiel könnte die Partie derweil für Terry Offei werden. Der 20-jährige Angreifer hatte sich im ersten Aufeinandertreffen noch das Trikot der Löchgauer übergestreift und in der zweiten Halbzeit sogar das Führungstor auf dem Fuß gehabt. Ob er gegen seine alten Teamkollegen von Anfang an ran darf, wollte Di Frisco aber noch nicht mit Gewissheit sagen. Gleiches trifft auf den wiedergenesenen Torjäger Sascha Häcker zu. „Wir wollen ihm nicht so viel Druck machen. Aber er bekommt seine Spielzeit“, sagt Di Frisco. Ob es Toni Carfagna ins Aufgebot schafft, ist derweil fraglich. Nach mehrmonatiger Verletzungspause hatte er zuletzt mit guten Leistungen im Training überzeugt, nun aber einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen. Ändern wird sich die Startelf im Vergleich mit der Vorwoche aber dennoch. Josip Biljeskovic (Zerrung) und Ugur Capar (grippaler Infekt) fallen aus. Zudem hat sich Martini Lombaya krank gemeldet, der Ex-Profi José-Alex Ikeng ist weiter verletzt. Dafür hat sich der zuletzt kranke Stammkeeper Henning Bortel fit gemeldet.

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