Seit dieser Woche perfekt: der Trainer Francesco Di Frisco bleibt für eine weitere Saison – und erhält Verstärkung für die linke Außenbahn. Foto: Archiv Yavuz Dural

Zudem beendet der Filderclub vor dem letzten Spiel tag die Hängepartie auf dem Trainerposten.

Echterdingen - Mehr Professionalität. Mehr Konstanz. Mehr Ruhe im und um den Verein. So hatte es Francesco Di Frisco gefordert gehabt. Da hätte es schon etwas Kurioses gehabt, hätte ausgerechnet er selbst, der Trainer, nun für interne Turbulenzen gesorgt. Doch so weit wird es nicht kommen. Seit dieser Woche ist es perfekt: Die Verbandsliga-Fußballer von Calcio Leinfelden-Echterdingen und Di Frisco gehen in eine weitere gemeinsame Saison. Der Coach bleibt – und beendet mit seiner Zusage die Hängepartie der vergangenen Wochen. Zugleich stehen im Spielerkader vor der bedeutungslosen letzten Begegnung der aktuellen Runde an diesem Samstag beim SV Breuningsweiler der dritte Zugang und der sechste Abgang fest.

Letzten Endes sei ihm die Entscheidung nicht mehr schwer gefallen. „Der Verein hat mir die Dinge versprochen, die ich verlangt habe“, sagt Di Frisco. Dazu gehört auch, dass mit ihm seine Assistenten Marijo Marinovic und Francesco Guerra ihre Verträge verlängern – und dass die Echterdinger weiter daran arbeiten, ihre Mannschaft zu verstärken. Der nächste Schritt könnte dabei mit der Verpflichtung von Athanasios Raptis getan sein. Der 24-Jährige soll auf dem Rasen künftig die linke Echterdinger Seite beackern. Als Ex-Spieler der Stuttgarter Kickers und des FC 08 Homburg bringt er höherklassige Erfahrung mit. Dort war der Deutsch-Grieche Raptis in der dritten Liga sowie der Oberliga am Ball, ehe er zuletzt für ein Jahr pausierte.

Drei weitere Neue sollen kommen

Eingefädelt hat den jetzigen Transfer der neue Calcio-Sportdirektor Angelo Vaccaro, der Raptis aus seiner eigenen Zeit bei den Blauen sowie in Homburg kennt. Übrig bleiben laut Di Frisco nun noch drei Baustellen. Weiter auf der Suche sind die Echterdinger nach „einem schnellen Innenverteidiger, einem Stürmer“ – und „einem Sechser“, so der Trainer, „der als Herzstück und Motor die Truppe steuern kann“. Der erst im Januar eigentlich für diese Rolle geholte Ex-Profi José-Alex Ikeng ist bislang den Beweis schuldig geblieben, der richtige Mann zu sein. Bei den vergangenen Spielen hatte er einen Stammplatz auf der Bank.

Gehen wird derweil Vincenzo Parrinello – Abgang Nummer sechs nach Gentian Lekaj (1. Göppinger SV), Dimtrios Vidic (SSV Reutlingen), Rene Brunner (GSV Maichingen), Endrit Syla (SV Böblingen?) und Toni Carfagna. Diese Akteure sind schon beim morgigen Ausklang nicht mehr dabei, weshalb Calcio nur mit einem Rumpfaufgebot nach Breuningsweiler fährt. Mit einem Sieg würden die Echterdinger das Spieljahr wohl als Achter beenden. Ihr Gegner, das ist bereits besiegelt, verlässt die Liga als Absteiger.

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