Auf und um den Alten Schulplatz in Hemmingen findet das Fleckenfest von Samstag bis Montag statt. Foto: factum/Granville

Eine alte Tradition endet, eine neue beginnt: Am Wochenende und am Montag findet in Hemmingen zum ersten Mal das Fleckenfest statt.

Hemmingen - Das Hemminger Straßenfest hat eine lange Tradition. Seit 1977 laden Gemeindeverwaltung und Vereine jedes zweite Jahr zum geselligen Beisammensein in der Blohnstraße und der näheren Umgebung ein. Knapp drei Jahrzehnte später ist das traditionelle Fest am letzten Ferienwochenende im September nun Geschichte. Stattdessen veranstalten Verwaltung, Vereine und Kirchen nun ein gemeinsames Fest – das Fleckenfest. Das findet an diesem Wochenende sowie am Montag, vom 16. bis 18. Juli, auf dem Alten Schulplatz und rund um das Rathaus statt.

„Es musste etwas Neues her“, heißt es von Gerhard Stahl, dem Vorsitzenden der Gesang- und Sportvereinigung Hemmingen (GSV), in einer Pressemitteilung der Organisatoren. Das bisherige Fest sei „nicht mehr zeitgemäß“ gewesen. „Im Vordergrund stand der Wunsch, sich zusammenzutun“, sagt der Bürgermeister Thomas Schäfer – und das Fest an einem zentralen Platz zu veranstalten. Vereine, Verbände und Kirchenvertreter haben sich vor einem Jahr zum ersten Mal getroffen, um über die Zukunft des Straßenfests zu beraten. Herausgekommen ist der neue Termin an neuem Platz und ein neuer Name. Die GSV, der Schützenverein, der Spielmanns- und Fanfarenzug und die Strohgäu-Narren haben dazu eine Festgemeinschaft gegründet. Essen und Getränke verkaufen sie nun gemeinsam statt wie bisher jeder für sich. Andere Vereine, darunter die Landfrauen und Ditib, sind ebenfalls bei dem Fest vertreten, sie waren auch zu den Treffen der Festgemeinschaft eingeladen.

Am Programm wird festgehalten

Am Programm ändert sich laut dem Bürgermeister Thomas Schäfer „nichts wesentlich“. Es gibt weiterhin Musik und Tanz, einen ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen und reichlich Angebote für Kinder. Auch am Montag als traditionellem Festtag in Hemmingen wird festgehalten. „Das wird erstaunlicherweise gut angenommen“, sagt Schäfer.

Die Betreiber, die Festgemeinschaft, hoffen für das dreitägige Event nun auf „eine ausgelassene Stimmung und ein fröhliches Miteinander über alle Vereins-, Verbands- und Konfessionsgrenzen hinweg“.

Von Freitagmittag, 15. Juli, bis einschließlich Dienstag, 19. Juli, ist die Pfarrgasse zwischen der Hauptstraße bis auf Höhe der Karlstraße voll gesperrt, der Verkehr wird über die Eisgasse umgeleitet. Von und bis zur Hochdorfer Straße ist die Pfarrgasse jedoch weiter befahrbar. Der Wochenmarkt am Freitag findet nicht statt. Zudem muss die Bushaltestelle am Alten Schulplatz verlegt werden; die Busse halten von Freitag, 12 Uhr, bis einschließlich Dienstag auf der Fläche westlich der Bibliothek.

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