Veranstaltung im Laboratorium in Stuttgart-Ost Diskussion über Busspur und Parkplätze

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Bei einer Veranstaltung der SPD im Laboratorium erklären Stadtplaner, was für die Wagenburgstraße vorgesehen ist. Besucher können Planern und Kommunalpolitikern ihre Vorstellungen erläutern.

In der Wagenburgstraße sind Busspuren geplant, dadurch fallen Stellplätze weg.Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

S-Ost - Im Stuttgarter Osten wird seit Jahren und immer wieder – und vielleicht sogar ein bisschen intensiver als in vielen anderen Stuttgarter Stadtbezirken – über das Thema Stellplätze diskutiert. Wenn zur Verbesserung des Stadtklimas Straßenbäume gepflanzt werden sollen wie etwa an der Libanonstraße in Gablenberg, wenn vor Jahrzehnten überdimensionierte Kreuzungen wie zurzeit der Bessarabienplatz umgestaltet und fußgängerfreundlicher gestaltet werden sollen oder wenn wie an der Wagenburgstraße Busspuren für einen schnelleren und zuverlässigeren öffentlichen Personennahverkehr eingerichtet werden sollen, dann brechen fast immer heftige Diskussionen aus, die sogar zu lautstarken Streitereien ausarten können.

Die SPD-Gemeinderatsfraktion und die SPD Stuttgart-Ost greifen das Thema jetzt auf und laden zu einer Informationsveranstaltung speziell zum Thema „Stellplätze für Autos und Busspuren in der Wagenburgstraße“ ein. Im Kulturzentrum Laboratorium, Wagenburgstraße 147, wird am Donnerstag, 12. Juli, ab 19.30 Uhr zunächst ein Vertreter des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung über die Planungen der Stadt zu den Busspuren und zum Parkraummanagement in dem Gebiet informieren. An der Wagenburgstraße sollen wie berichtet in beide Richtungen durchgängige Busspuren angelegt werden, wodurch etliche Stellplätze wegfallen werden. Außerdem wird in dem Gebiet Anfang November das Parkraummanagement eingeführt.

Nach dem Stadtplaner wird der SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat und ehemalige Bezirksvorsteher von Stuttgart-Ost, Martin Körner, erklären, wie die Haltung der Sozialdemokraten zu dem Thema ist. Anschließend können Besucher und Anwohner mit den Planern und Kommunalpolitikern diskutieren.