Huub Stevens hat den VfB Stuttgart schon einmal vor dem Abstieg gerettet - kommt er zurück? Foto: Pressefoto Baumann

Nach dem Rücktritt von Armin Veh steht die große Frage im Raum: Wer wird den VfB Stuttgart aus dem Tabellenkeller führen? Ein heißer Kandidat ist dabei nach StN-Informationen Huub Stevens. Er hat den VfB schon einmal vor dem Abstieg bewahrt.

Stuttgart - Paukenschlag beim VfB Stuttgart: Armin Veh (53) ist einen Tag nach der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Augsburg als Trainer des VfB Stuttgart zurückgetreten. „Dieser Schritt ist mir sehr schwer gefallen, weil mir der Verein und die Mannschaft am Herzen liegen. Letztlich musste ich aber so handeln, weil ich von der Richtigkeit dieses Schritts überzeugt bin“, erklärte Veh.

Heißer Kandidat auf die Nachfolge ist nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ der Niederländer Huub Stevens (60), der den VfB in der vergangenen Saison vor dem Abstieg in die zweite Liga bewahrt hatte. Erst am Wochenende hatte Stevens bekundet, er verspüre wieder Lust auf ein neues Engagement – wo auch immer. Thomas Tuchel scheidet als neuer VfB-Trainer aus: Der ehemalige Coach des FSV Mainz 05 ist noch vertraglich an seinen Ex-Club gebunden. Bis zum Saisonende darf er keinen anderen Verein trainieren. Der VfB wird in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz am Mittag Stellung zu der Trainerfrage beziehen.

VfB-Präsident Bernd Wahler bedauerte Vehs Rücktritt. „Er ist der Überzeugung, dass ein Wechsel auf der Trainerposition notwendig ist, um in die Erfolgsspur zurückzufinden.“ Veh erklärte seinen Schritt mit den Worten: „Die Mannschaft ist besser als der Tabellenplatz, neun Punkte aus zwölf Spielen sind einfach zu wenig. Dafür bin ich verantwortlich. Uns und mir fehlte einfach auch das notwendige Quäntchen Glück in vielen knappen Spielen.“

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