Ein veganes Weihnachtsmenü voller Geschmack: Von der Suppe bis zum Dessert rein pflanzlich genießen. Foto: Shutterstock/Monkey Business Images

Weihnachten ohne Gans oder Speckwürstchen? Das geht – und zwar richtig lecker. Dieses vegane Weihnachtsmenü vereint festliche Aromen, leichte Frische und herzhafte Klassiker in rein pflanzlicher Form.

Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Genusses, und ein festliches Menü gehört für viele einfach dazu. Doch Genuss muss nicht zwingend mit tierischen Produkten verbunden sein. Ein veganes Weihnachtsmenü kann ebenso festlich, abwechslungsreich und voller Geschmack sein – und es überrascht mit kreativen Alternativen, die Fleischliebhaber wie Gemüsefans gleichermaßen begeistern.

Tomatencremesuppe

Zutaten


  • Ein Esslöffel Olivenöl
  • Vier große Tomaten (geviertelt)
  • Eine Zwiebel (geschält und geviertelt)
  • Drei Knoblauchzehen (geschält)
  • Zwei Dosen Grammehackte Tomaten (je 400 Gramm)
  • Zwei Esslöffel Tomatenmark
  • Eine Dose Kokosmilch (400 Milliliter)
  • Drei Teelöffel Gemüsebrühe-Pulver
  • Zwei Esslöffel Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer
  • Etwas frische Petersilie zum Garnieren
  • Etwas Kokosmilch zum Garnieren

Zubereitung


  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Tomaten, Zwiebeln und Knoblauchzehen auf das Backblech geben und mit Olivenöl bestreichen. Im Ofen circa 20 bis 30 Minuten backen bis alles leicht angeröstet ist.
  3. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und in einen Mixer geben. Gehackte Tomaten und Tomatenmark hinzugeben und alles cremig pürieren. Anschließend in einen Topf füllen und einmal aufkochen lassen.
  4. Kokosmilch, Gemüsebrühe-Pulver und Ahornsirup dazu geben und abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Suppe mit frischer Petersilie und einem Schuss Kokosmilch garnieren.

Winterlicher Salat

Zutaten für den Salat

 
  • 50 Gramm Couscous
  • 50 Gramm roter Quinoa
  • 200 Gramm Pastinake
  • 50 Gramm Feldsalat
  • Zwei Karotten
  • 150 Gramm rote Bete
  • Ein Granatapfel
  • Eine Orange
  • Ein Apfel
  • Eine rote Zwiebel
  • 50 Gramm Pistazien
  • Ein Teelöffel getrockneter Rosmarin
  • Ein halber Teelöffel Kreuzkümmel
  • Ein halber Teelöffel getrockneter Thymian
  • Etwas Olivenöl
  • Salz

Für das Dressing

 
  • Sechs Esslöffel Olivenöl
  • Anderthalb Teelöffel Kurkuma
  • Ein halber Teelöffel Sumach
  • Zwei Teelöffel Zitronensaft
  • Anderthalb Teelöffel Senf
  • Drei Teelöffel Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

 
  1. Den Couscous mit etwas Salz in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser bedecken und etwa fünf Minuten quellen und anschließend abkühlen lassen.
  2. Während der Couscous quellt, die Quinoa mit der doppelten Menge Wasser in einen Topf geben. Leicht salzen und alles einmal aufkochen lassen. Danach mit dem Deckel bedeckt circa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Danach abkühlen lassen.
  3. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Pastinake, Karotten und rote Bete schälen und in mundgerechte kleine Stücke schneiden. Möhren und Pastinaken auf eine Hälfte eines Backblechs und rote Bete auf die andere Hälfte des Backblechs geben. Alles mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen, die Karotten und die Pastinake zusätzlich mit Rosmarin, die rote Bete mit Thymian würzen. Das Gemüse circa 20 Minuten im Backofen rösten.
  4. Währenddessen den Granatapfel entkernen. Die Orange und den Apfel klein schneiden, die rote Zwiebel fein würfeln und den Feldsalat putzen.
  5. Anschließend die Pistazien in einer fettfreien Pfanne anrösten.
  6. Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Zum Servieren alles in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermengen.
  8. Zum Schluss mit den gerösteten Pistazien garnieren.

Hackbraten

Zutaten

 
  • 130 Gramm getrocknete Linsen (grüne oder braune)
  • Eine Zwiebel (fein gewürfelt)
  • Vier Knoblauchzehen (fein gehackt)
  • 75 Gramm Haferflocken
  • Zwei Esslöffel Leinsamen
  • Eine Dose Kidneybohnen
  • 100 Gramm Walnüsse
  • 100 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 120 Gramm Karotten fein gerieben
  • 200 Gramm Champignons fein gehackt
  • Ein Esslöffel getrockneter Thymian
  • Ein Esslöffel getrockneter Rosmarin
  • Zwei Esslöffel gehackte Petersilie
  • Zwei Esslöffel Tomatenmark
  • Ein Esslöffel Senf
  • Zwei Esslöffel Sojasauce
  • Ein Teelöffel Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer 

Zutaten für die Cranberry Glasur

 
  • Zwei Esslöffel eingemachte Preiselbeeren oder süß-säuerliche Marmelade nach Wahl
  • Zwei Esslöffel Tomatenketchup

Zubereitung

 
  1. Die Linsen nach Packungsanweisung garkochen.
  2. Währenddessen die Zwiebeln drei bis vier Minuten glasig anbraten. Dann den Knoblauch dazugeben und ebenfalls kurz anbraten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  3. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen.
  4. Die Haferflocken und Leinsamen in einen Mixer geben und zu feinem Mehl mahlen. Nun die Kidneybohnen, gegarten Linsen, Walnüsse, Sonnenblumenkerne, gebratene Zwiebeln und Knoblauch sowie drei Esslöffel Wasser hinzugeben und alles zerkleinern, dabei aber noch leicht stückig lassen. Anschließend in eine große Schüssel geben.
  5. Die Karotten fein reiben, die Pilze hacken und beides zusammen mit Thymian, Rosmarin, Petersilie, Tomatenmark, Senf, Sojasauce und Paprikapulver zur Masse dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Mischung zu trocken oder zu feucht sein, etwas Wasser oder Haferflocken untermengen.
  6. Eine 25 Centimeter große Kastenform leicht einfetten und mit Backpapier auslegen. Die Braten-Mischung hineingeben und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen für zehn Minuten backen.
  7. Währenddessen die eingemachten Preiselbeeren mit dem Tomatenketchup für die Glasur verrühren. Den Linsenbraten damit bestreichen und weitere 20 Minuten fertig backen.
  8. Nach 30 Minuten kann der Braten aus dem Ofen genommen werden und sollte mindestens 15 Minuten abkühlen, damit sich die Masse setzen kann und der Braten die perfekte Konsistenz erhält. Nach 15 Minuten kann der Braten aus der Form gelöst werden. Lecker schmeckt der Braten besonders mit veganen Spätzle, Rotkohl und einer veganen Bratensauce.

Vegane Bratensauce

Zutaten

 
  • Ein Esslöffel vegane Butter
  • Eine Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 150 Gramm Champignons (fein gewürfelt)
  • Eine Karotte (fein gewürfelt)
  • Eine Zehe Knoblauch (gehackt)
  • Ein Esslöffel brauner Zucker
  • Ein Esslöffel Tomatenmark
  • Ein Esslöffel Mehl
  • 60 Milliliter Rotwein
  • Ein Esslöffel Rotweinessig oder Balsamico
  • Ein Esslöffel Sojasauce
  • 300 Milliliter Gemüsebrühe
  • Ein Zweig Thymian
  • Ein Lorbeerblatt
  • Ein Teelöffel Senf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

 
  1. Die vegane Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln und die Champignons hinzugeben und für circa drei Minuten scharf anbraten, bis die Zwiebeln glasig und die Champignons leicht gebräunt sind.
  2. Danach die Karottenwürfel und den Knoblauch dazu geben und kurz mitanbraten, dann bei mittlerer Hitze circa drei Minuten weiter dünsten.
  3. Den braunen Zucker und das Mehl unterrühren, bis alles gut mit dem Gemüse vermengt ist. Dann alles mit Rotwein, Essig, Sojasauce und Gemüsebrühe ablöschen.
  4. Tomatenmark und Senf unterrühren. Thymian und das Lorbeerblatt hinzugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze zehn bis 15 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, bis die Soße eingedickt ist.
  5. Das Lorbeerblatt herausnehmen, dann die Sauce in einen Mixer geben und glatt pürieren.
  6. Anschließend nochmal abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

Vegane Mousse au Chocolat

Zutaten

 
  • 400 Gramm Seidentofu
  • 300 Gramm vegane Schokolade
  • Drei Tüten Vanillezucker

Zubereitung

 
  1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  2. Im Standmixer den Seidentofu zusammen mit der geschmolzenen Schokolade und dem Vanillezucker mixen, bis eine glatte Masse entsteht.
  3. In kleine Schälchen abfüllen und im Kühlschrank kaltstellen, bis die Masse eine feste Mousse ist.

Ein veganes Weihnachtsmenü ist nicht nur eine kulinarische Bereicherung, sondern zeigt auch, dass festlicher Genuss ganz ohne Tierleid möglich ist. Diese Rezepte sorgen für Abwechslung auf dem Tisch und bieten eine geschmackvolle Alternative zu traditionellen Festtagsgerichten.