Die Vegan Street Days zogen am Samstag zahlreiche Besucher an. Foto: Lichtgut

An diesem Wochenende kommen Veganer rund um das Milaneo in Stuttgart auf ihre Kosten: Bei den Vegan Street Days gibt es pflanzliche Köstlichkeiten, aber auch Gebrauchsgegenstände sowie Vorträge. Erstmals wird das ganze Wochenende gefeiert. Und am Montag steht noch der Tierrechtstag an.

Stuttgart - Viel mehr als schnöder Tofu: Bei den Vegan Street Days im Europaviertel am Wochenende gibt es alles Erdenkliche aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen. Russische Pelmeni mit gehackten Pilzen statt Hackfleisch, vegane Quarkbällchen, Burger ohne Fleisch, außerdem: vegane Taschen, vegane Schuhe, vegane Schminke, sogar vegane Street Art. Dahinter steckt Tierrechtskunst, die das Verhältnis zwischen Mensch und Tier darstellt. Außerdem verwenden die Künstler nur vegane Farben sowie keine Pinsel aus Tierhaaren, wie Achim Stammberger erklärt. Er ist einer der Organisatoren der Vegan Street Days – und das von Beginn an.

Erstmals wird das ganze Wochenende gefeiert

2010 gab es zum ersten Mal einen Veggie Street Day in Stuttgart, damals wurden an der Kreuzung zwischen Kronprinz- und Büchsenstraße 18 Stände aufgebaut. „Zwischen 1000 und 1500 Besucher kamen damals“, schätzt Stammberger. „Die Veranstaltung wurde immer größer, zuletzt kamen um die 10 000 Besucher.“ Mittlerweile sind nur noch Aussteller erlaubt, die auch jenseits des Fests ausschließlich vegane Produkte anbieten; mehr als 60 Aussteller sind es in diesem Jahr. Zudem wird in diesem Jahr erstmals das ganze lange Pfingstwochenende lang gefeiert: Samstag und Sonntag bei den Vegan Street Days rund um das Milaneo, am Montag beim 3. Stuttgarter Tierrechtstag im Feuerwehrhaus Süd in Stuttgart-Heslach.

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