Die drei Männer sollen in mehreren Landkreisen Netzausfälle und Störungen verursacht haben. Foto: Phillip Weingand / STZN

Über mehrere Monate hinweg beschädigten Unbekannte immer wieder Verteilerkästen und Mobilfunkmasten. Der Schaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Nun ist die Polizei den mutmaßlichen Tätern auf die Schliche gekommen.

Rems-Murr-Kreis - Die Polizei hat drei junge Männer aus dem Rems-Murr-Kreis ermittelt, die hinter einer ganzen Serie von Sachbeschädigungen stehen sollen. Zwischen Oktober 2017 und März 2018 waren vor allem im Raum Schorndorf, aber auch in Adelberg (Landkreis Göppingen), Lorch (Ostalbkreis) und Bühlerzell (Kreis Schwäbisch-Hall) fast 50 Versorgungseinrichtungen sabotiert worden.

Meist nachts sollen die Täter Mobilfunkmasten und Stromverteilerkästen beschädigt oder zerstört haben. Einmal war sogar eine Anlage des Polizeifunks betroffen. Immer wieder hatte der Vandalismus zu Netzausfällen und Störungen geführt – den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 50 000 Euro.

Das Motiv für die Serie von Sachbeschädigungen ist unklar

Laut einem Polizeisprecher hatte die Serie Mitte Oktober 2017 mit einem Schaltschank eines Mobilfunkmastes in Plüderhausen begonnen – der letzte Fall habe sich am 17. März vergangenen Jahres in Rudersberg ereignet. Nun haben die Ermittler drei Männer aus dem Rems-Murr-Kreis im Alter von 20 bis 22 Jahren identifiziert, die für die Taten verantwortlich sein sollen. Sie befinden sich auf freiem Fuß, müssen sich aber nun straf- und zivirechtlich verantworten. Das Motiv der Männer ist laut dem Sprecher noch völlig unklar.

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