Der mutmaßliche Täter wird als psychisch krank eingestuft. Foto: dpa (Symbolbild)

Monatelang wurden bei Schopfheim Funkmasten und in Wäldern Hochsitze und Futterstellen für Tiere zerstört. Nun hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ermittelt und ihn in eine geschlossene Anstalt eingewiesen.

Schopfheim - Nach einer monatelangen Vandalismus-Serie im südbadischen Landkreis Lörrach hat die Polizei einen Einheimischen als mutmaßlichen Täter ermittelt. Der 54-Jährige aus der Kleinstadt Schopfheim sei von den Behörden als psychisch krank eingestuft und in eine geschlossene Anstalt eingewiesen worden, teilten die Ermittler am Mittwoch mit.

Er habe die Taten teilweise gestanden. Seit dem Frühjahr vergangenen Jahres hatte er laut Polizei in Schopfheim und der Umgebung Funkmasten sowie in Wäldern Hochsitze und forstliche Einrichtungen wie Wildfutterstellen zerstört. Zudem war er in Wochenend- und Gartenhütten und einen Waldkindergarten eingebrochen.

Den Schaden schätzte die Polizei auf mehr als 50 000 Euro. Mehrere Hochsitze von Jägern habe der Mann angesägt. In einem Fall entging ein Jäger den Beamten zufolge nur mit Glück schweren Verletzungen. Der Mann kletterte auf einen Hochsitz, der plötzlich zusammenbrach. Die Holzkonstruktion war zuvor angesägt und so instabil geworden.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: