Wer Weinkönigin werden will, muss sich mit Wein in all seinen Facetten auskennen – und auf viele Termine einstellen. Foto: dpa

Württembergische Weinkönigin ist sie schon, jetzt will Mara Walz mehr. Am Wochenende hat sich die studierte Önologin aus Vaihingen/Enz für das Finale qualifiziert, am kommenden Freitag könnte sie zur 68. Deutschen Weinkönigin gewählt werden.

Ludwigsburg - Mara Walz aus Vaihingen/Enz hat es ins Finale geschafft – und damit gute Chancen, zur 68. Deutschen Weinkönigin zu werden. Wie das Deutsche Weininstitut am Sonntag mitteilte, hat sich Mara Walz, die bereits württembergische Weinkönigin ist, beim Vorentscheid in Mainz für die Endrunde qualifiziert. 13 Weinköniginnen waren angetreten, sechs dürfen am kommenden Freitag um die Krone kämpfen. „Es war ein sehr knappes Ergebnis“, sagte ein Sprecher des Instituts. Die Kandidatinnen mussten beispielsweise Ideen für den Online-Weinhandel einbringen oder den Unterschied zwischen Sekt und Perlwein erklären.

Gewinnt Mara Walz, wird sie zur 68. Botschafterin des deutschen Weins – und kann sich auf Hunderte Termine im In- und Ausland während ihrer einjährigen Amtszeit einstellen. Alle Kandidatinnen wurden in einem Trainingslager des Deutschen Weininstituts mit einem Englischseminar, Kamera- und Rhetorik-Training sowie Stilberatung und Fotoshooting auf die Wahl vorbereitet. Mara Walz hat nach dem Abitur Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn sowie Weinbau und Önologie in Neustadt an der Weinstraße studiert.

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