Haben amerikanischen Rhythmus im Blut, kommen aber aus Vaihingen: Fernando Gibson (li.) und Nick Brown von Rootshouse. Foto: privat

Der Verein Kultur am Kelterberg will vierteljährlich ein Konzert anbieten.

Vaihingen - Konzerte am Kelterberg haben Tradition“, sagt Harald Marquardt. Nur in den vergangenen Jahren habe man das Musikalische „ein bisschen vernachlässigt“, gibt der Vorsitzende des Vereins Kultur am Kelterberg zu. „Wir waren der Meinung, wir könnten regelmäßige Konzerte in Vaihingen gebrauchen“, fasst Marquardt die Idee zusammen.

Die sieht folgendermaßen aus: Die Konzertreihe „Vaihinger Konzerte“ soll jedes Jahr mindestens vier Konzerte einer bestimmten Musikrichtung in der Alten Kelter bieten. „Um eine möglichst große Bandbreite zu erreichen, sind wir offen für alle Richtungen“, sagt Marquardt. Für 2013 stehen Blues und Country auf dem Programm. Den Auftakt geben die Musiker von Rootshouse, die bereits beim Sommerfest des Kulturvereins im vergangenen Jahr und beim Frühlingsempfang der Grünen in der Alten Kelter gespielt haben.

Die musikalischen Wurzeln des Rootshouse-Trios Nick Brown, Fernando Gibson und Al Fink liegen in den Südstaaten der USA, in den Kneipen Chicagos oder in den Country-Clubs in Nashville. Ihre Musikstile und Künstlernamen täuschen manch einen über ihre geografischen Wurzeln hinweg: „Das sind Ur-Vaihinger“, sagt Harald Marquardt.

Eine gute Plattform für junge Musiker

Auch die anderen drei Blues- und Country-Bands stammen aus der Region: Die Väter Stuttgarts mit ihren Interpretationen von Jim Morrison oder Crosby, Stills and Nash, das Soul-, Gospel- und Blues-Duo Tosin und Thomas und der Gitarrist und Sänger Biscan.

Mit der neuen Konzertreihe will der Verein das kulturelle Leben in Vaihingen ausbauen und bereichern. Auch sollen bewusst junge Künstler unterschiedlicher Musikrichtungen gefördert werden. Im nächsten Jahr sei beispielsweise klassische Musik als Thema geplant. Dann sollen zum Beispiel Absolventen der Musikhochschule Stuttgart aufspielen. „Die könnten dann ihre Bachelor-Vorführungen schon vor der Prüfung einem größeren Publikum darbieten“, sagt Marquardt. „Das ist eine gute Plattform für junge Musiker.“

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