Payton Ramolla nach ihrem Exit bei "Promi Big Brother". Foto: SAT.1

Bei "Promi Big Brother" standen am Freitagabend gleich zwei Auszüge an. Uwe Abel konnte sich sowohl gegen Payton Ramolla als auch Gitta Saxx durchsetzen.

Der Ausflug in den TV-Weltraum von "Promi Big Brother" in Sat.1 ist für Payton Ramolla (21) und Jahrhundert-Playmate Gitta Saxx (56) beendet. Zunächst musste die junge Influencerin zusammen mit "Bauer sucht Frau"-Kultkandidat Uwe Abel (51) um die Gunst des Publikums kämpfen, nachdem sie von den Teilnehmern nominiert worden waren. Ramolla wurde unter anderem von Abel und Kickbox-Weltmeisterin Marie Lang (34) auf die Abschussliste gesetzt, weil die 21-Jährige offenbar angedeutet hatte, dass sie laut Lang "nicht so scharf auf das Finale" sei. Für Abel entschieden sich wiederum unter anderem Ramolla und Saxx. Viele waren der Meinung, dass der TV-Bauer sich nicht so stark in die Gruppe einbringe und nicht so sehr öffne wie die anderen Promis.

Darum hat Uwe Abel "eine Mauer" aufgebaut

Dabei hatte Abel den anderen Kandidatinnen und Kandidaten zuvor Einblicke in sein Seelenleben gegeben. Im Gespräch mit Danny Liedtke (31) erzählte der 51-Jährige, dass er in seiner Kindheit sehr häufig wegen seiner Nase verletzt worden sei - und darum ziehe er sich lieber zurück. "Wenn ich mich öffne, dann bin ich so verletzlich und ich weiß nicht, ob ich das sein will", meinte der emotionale Abel, der auch von einer "Mauer" sprach, die er sich aufgebaut habe. Damit es ihm besser gehe, denke er an seine Frau Iris. "Die Mauer kriegt nur sie weg", aber Liedtke habe ihm "schon ein bisschen geholfen".

Danach sprach sich Abel auch unter vier Augen mit Ina Aogo (32) aus. Er fühle sich von ihr herabgesetzt. Sie habe ihn aber gar nicht verletzten wollen, erklärte die Spielerfrau. Die 32-Jährige habe nichts gegen ihn gehabt, bis er sie in einer vorangegangenen Sendung nominiert hatte - denn das habe auch sie mitgenommen. Die Aussprache der beiden half offenbar, denn er finde sie nach dem Gespräch sympathischer und auch Aogo tröstete ihn unter anderem mit den Worten: "Ist überhaupt nicht schlimm, wirklich nicht." Ein Schritt in die richtige Richtung für die beiden.

Einen weiteren großen Schritt für sich - aber offenbar einen kleinen für die Gruppe, wenn man sich die Nominierungen ansieht - machte der TV-Bauer dann in einer Runde mit allen Bewohnern in der Raumstation. "In der Schule war ich der, der immer zuletzt gewählt wurde, der immer geärgert worden ist. Deswegen habe ich halt so eine Wand aufgebaut", die immer noch da ist, erklärte er unter Tränen. Damals habe er sogar entschieden, dass er keine Kinder bekommen wolle, "dass meine Nase nicht vererbt wird".

Zwischen Leid und Freud

Bei Ex-Handballer Eric Sindermann (33) kam es ebenso zu einem Gefühlsausbruch. "Wer in der Raumstation ist der/die Intelligenteste?", sollten die Bewohner des Big Planet einordnen. Was sie nicht wussten: Die anderen konnten ihnen dabei zusehen. Da Sindermann nicht gut dabei wegkam, flossen auch bei ihm die Tränen. Er fragte sich, ob er "wirklich dumm" sei. Schon in seiner Kindheit habe er derartiges an den Kopf geworfen bekommen. Das jetzige Ranking solle er "nicht persönlich nehmen", versuchten die Bewohner ihn zu trösten. "Nein, ich bin kein lächerlicher Kasper", meinte Sindermann. Sein Krönchen, das er in der Show oft trägt, sei ein Statement, das ihn daran erinnere, was sein Ziel sei. Er wolle ganz nach oben kommen: "Ich gehe meinen Weg und ich werde es allen zeigen."

Bevor es zu einem weiteren Exit kommen sollte, hatte der Big Brother noch eine besondere Überraschung für die Raumstation. Papis Loveday (44) sollte beim alltäglichen Einkauf bei einem Budget von 11,11 Euro so wirtschaften, dass die letzte Ziffer der Einkaufssumme eine "1" ergab. Da er das schaffte, durften alle Kandidatinnen und Kandidaten für 15 Sekunden in den Weltraum-Supermarkt, um sich kostenlos einen weiteren Artikel zu schnappen.

Zum Ende der Freitagsausgabe stand dann allerdings kurz darauf direkt ein weiterer Auszug aus der Sendung an. Nach einem zweiten Spiel, das der Big Planet zuvor für sich entscheiden konnte, mussten Lang, Saxx, Abel und Daniela Büchner (43) unter sich entscheiden, wer fest nominiert werden sollte. Büchner meldete sich schnell freiwillig und stand damit bereits fest. Die Bewohner des Luxusbereichs nominierten zudem das Jahrhundert-Playmate, die Spielerfrau und erneut den "Bauer sucht Frau"-Kandidaten. Die Zuschauer retteten Abel auch in der zweiten Wahl, dafür musste Saxx zurück auf die Erde reisen.