Die Polizei hatte die Ermittlungen aufgenommen, nachdem ein Mann das Baby Mitte Februar in ein Krankenhaus gebracht hatte. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock/Maciej Bledowski

In den USA hat eine Elfjährige in einer Badewanne ein Kind geboren. Drei Verwandte werden nun angeklagt, eine Frau und ein Mann wegen Kindeswohlgefährdung, ein 17-Jähriger muss sich wegen Inzests und Vergewaltigung einer unter Zwölfjährigen verantworten.

St. Charles - Nachdem eine Elfjährige in einer Badewanne ein Kind geboren hat, müssen drei Verwandte des Mädchens sich in den USA vor Gericht verantworten. Eine Frau und ein Mann werden im Staat Missouri wegen Kindeswohlgefährdung angeklagt, ein 17-Jähriger muss sich wegen Inzests und Vergewaltigung einer unter Zwölfjährigen verantworten, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Die Polizei leitete Ermittlungen ein, nachdem der Mann am 11. Februar einen Säugling in ein Krankenhaus gebracht hatte. Laut der Anlagedokumente hatte das Baby noch seine Nabelschnur mit der Plazenta daran, und eine Körpertemperatur von lediglich 32 Grad.

Mann wusste angeblich nichts von Schwangerschaft

Anfangs sagte der Mann, jemand habe den Säugling vor seiner Veranda abgelegt, später sagte er jedoch, er sei ein Verwandter. Bis zur Geburt habe er nicht gewusst, dass das Mädchen schwanger gewesen oder sexuell missbraucht worden sei.

Der Jugendliche sagte bei der Polizeibefragung laut Anklage, er habe etwa 100 Mal mit dem Mädchen Sex gehabt, aber von der Schwangerschaft ebenfalls nichts gewusst. Der Frau wird vorgeworfen, das Mädchen bei der Geburt nicht medizinisch versorgt zu haben.

Die Kaution für die Angeklagten liegt bei 10 000 Dollar für die Erwachsenen und 25 000 Dollar für den Teenager. Alle drei leben im Vorort St. Charles nahe der Großstadt St. Louis.

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