Nipsey Hussle war Mitbesitzer eines Klamottenladens: Seine Fans mochten ihn dafür, dass er sein Geld in der schwarzen Nachbarschaft reinvestierte. Foto: Getty

Er galt als großes Talent des Westküsten Rap: Nun ist Nipsey Hussle ermordet worden: Die Polizei fahndet noch nach dem Täter.

Los Angeles - US-Rapper Nipsey Hussle ist auf einem Parkplatz in Los Angeles erschossen worden. Die Schüsse fielen vor einem Bekleidungsladen, dessen Mitbesitzer Hussle war, wie US-Medien am Montagmorgen unter Berufung auf die Polizei berichteten. Laut den Ermittlern in Los Angeles wurden mindestens zwei weitere Menschen angeschossen. Ein Tatverdächtiger sei bislang nicht gefasst worden.

Prominente Musiker in den USA trauern um ihren 33-jährigen Kollegen, der mit „Victory Lap“ bei den diesjährigen Grammy Awards für das beste Rap-Album nominiert war. „Er war so talentiert, so stolz auf seine Heimat, so engagiert in seiner Gemeinde. Komplett fassungslos, dass er so früh von uns gegangen ist“ twitterte etwa Sänger John Legend in der Nacht zu Montag. Er habe erst vor einigen Tagen an einem Musikvideo mit Hussle gearbeitet.

„Das ergibt überhaupt keinen Sinn! Meine Seele ist erschüttert“, schrieb R&B-Superstar Rihanna. Weitere Künstler wie Pharrell Williams oder Iggy Azalea erinnerten traurig an Hussles Talent und Engagement.

Nach „Victory Lap“ war Nipsey Hussle immer wieder gepriesen worden, er verbinde die raue Energie und Unverblümtheit des klassischen Westküsten-Rap mit einem Gespür für die Veränderungen gegenüber damals, mit aktuellen Perspektiven. Auf den R&B/Hip-Hop-Billboard-Charts war das Album auf Platz 3 geklettert, auf der allgemeinen Billboard-Hitliste auf Platz 4.

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