In Hannover stehen Mitarbeiter der Polizei unter Verdacht, bei einer Autowerkstatt unzulässige Rabatte erhalten zu haben. Foto: dpa

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen des Verdachts der Vorteilsnahme gegen rund 30 Polizeimitarbeiter, die unzulässige Rabatte bei einer Autowerkstatt genutzt haben sollen.

Hannover - Bei den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Hannover handele es sich zumeist um geringe Summen, die an der unteren Grenze des möglicherweise strafbaren Bereiches liegen, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Donnerstag.

Mitarbeiter der Polizei stehen unter Verdacht, bei einer Autowerkstatt unzulässige Rabatte erhalten zu haben. Es gehe um Summen im einstelligen Bereich bis hin zu rund 200 Euro.

Bei den Beschuldigten handele es sich um Angestellte, Verwaltungs- und Vollzugsbeamte der Polizeidirektion Hannover sowie der Zentralen Polizeidirektion. Untersucht wird, ob die Werkstatt Aufträge von der Polizei erhielt.

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