Nach Mitteilung der Kantonspolizei wurden bis zu 20 Häuser beschädigt, zwei davon seien unbewohnbar. Foto: dpa

Der „Uwe“ ist los: Das Sturmtief fegt am Wochenende über den Südwesten, die Schäden bleiben aber klein. In der Schweiz sind die Auswirkungen etwas heftiger.

Stuttgart - Ein stürmisches Wochenende hat in Baden-Württemberg für viele zusätzliche Polizei- und Feuerwehreinsätze gesorgt. Wie die Polizei am Montag berichtete, stürzte am Sonntagnachmittag in Schopfheim (Kreis Lörrach) ein Baum auf ein vorbeifahrendes Auto. Wenige Stunden später knickte in der Nähe ein weiterer Baum um und beschädigte drei Autos. Verletzt wurde bei beiden Vorfällen niemand; der Schaden betrug mehrere tausend Euro.

Umgestürzte Bäume verursachten auch im Landkreis Waldshut Verkehrsbehinderungen: Mehrfach musste die Feuerwehr ausrücken und im Bereich Laufburg und Murg Baumstämme von der Fahrbahn ziehen. In Ulm mussten die Einsatzkräfte ebenfalls Bäume sowie Äste, Dachziegel und Bauzäune bergen, die der Sturm auf Straßen, Gehsteige oder Autodächer geweht hatte.

In den nächsten Tagen wird das Wetter im Südwesten aber zunehmend sonnig. Der Wind lässt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes nach und Sonnenschein sorgt im Wochenverlauf für steigende Temperaturen: Von zwei bis acht Grad am Anfang der Woche auf bis zu elf Grad am Donnerstag und Freitag.

Spitzengeschwindigkeiten von 133 Kilometern pro Stunde

Auch in der Schweiz hatte Sturm „Uwe“ vor allem im Rheintal südlich des Bodensees teils heftige Schäden verursacht. In der Ortschaft Montlingen seien mehrere Autos und 20 Häuser beschädigt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Das Sturmtief zog am Sonntag mit Spitzengeschwindigkeiten von 133 Kilometern in der Stunde über die Schweiz.

Am Flughafen Euroairport nördlich von Basel konnten am Sonntagabend wegen Böen von bis zu 122 Kilometern in der Stunde mehrere Flugzeuge nicht landen und mussten an andere Flughäfen umgeleitet werden. 14 An- und Abflüge wurden annulliert.

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