Mitarbeiter des DFB sollen von den Ermittlungen nicht betroffen sein. Foto: dpa/Fredrik von Erichsen

Die Staatsanwaltschaft hat die DFB-Zentrale in Frankfurt durchsucht. Bei den Ermittlungen geht es unter anderem um frühere Beraterverträge mit dem ehemaligen Trainerausbilder Erich Rutemöller.

Frankfurt - Wegen des Verdachts der Untreue zum Nachteil des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Ermittlungen aufgenommen. Im Zuge dessen fand in der vergangenen Woche eine Durchsuchung in der Frankfurter Zentrale des DFB statt. Einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem SID.

DFB-Mitarbeiter wohl nicht betroffen

Laut „Bild“ stehen frühere Beraterverträge mit dem ehemaligen Trainerausbilder Erich Rutemöller und dem inzwischen verstorbenen 1954er-Weltmeister Hans Schäfer im Fokus der Ermittlungen. Die Namen wollte die Staatsanwaltschaft auf SID-Anfrage aber nicht bestätigen. Mitarbeiter des DFB sollen von den Ermittlungen nicht betroffen sein, der Verband soll in dieser Sache Geschädigter sein.

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