Im April wurden zwei Mitglieder der United Tribuns in Heidenheim niedergeschossen. Ein Mann starb. Das Foto zeigt Mitglieder auf dem Weg zur Trauerfeier. Foto: SDMG

Tödliche Schüsse vor einem Friseurgeschäft in Heidenheim: Im Rockerprozess hat der Chef der United Tribuns ausgesagt. Vor Gericht muss sich ein Mitglied der verfeindeten Gruppierung Black Jackets wegen Mordes verantworten.

Heidenheim/Ellwangen - Im Prozess um tödliche Schüsse im Rockermilieu in Heidenheim ist am Donnerstag der Chef der Gruppe United Tribuns befragt worden. Er habe eigentlich bei dem eskalierten Streit im April dabei sein sollen, gab er vor dem Landgericht Ellwangen an. Allerdings sei er zu spät gekommen, weil er noch im Fitnessstudio gewesen sei. In dem Prozess um die verfeindeten rockerähnlichen Gruppierungen United Tribuns und Black Jackets muss sich ein 26 Jahre altes Mitglied der Black Jackets wegen Mordes verantworten.

Der Angeklagte soll im April vor einem Friseurgeschäft in Heidenheim einen damals 25-Jährigen und dessen 29-jährigen Bruder, beide United-Tribuns-Mitglieder, niedergeschossen haben. Der Jüngere überlebte schwer verletzt, der Ältere starb. Vorausgegangen war nach Aussage des Bruders des Getöteten ein Streit um ein Auto. Zwischen den beiden Straßengangs gibt es seit längerem Streit.

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