Aufgrund der zerstörten Blitzersäule entstand bei dem Unfall in Waiblingen ein Sachschaden von rund 100.000 Euro. Foto: 7aktuell.de/

Ein Betrunkener hat bei Waiblingen einen heftigen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Blitzersäule zerstört wurde. In Stuttgart ist Anfang des Jahres Ähnliches passiert.

Waiblingen - Als Blitzer lebt man in Stuttgart und der Region derzeit gefährlich. Nachdem Anfang Januar ein 41-Jähriger an der Cannstatter Straße in Stuttgart bei einem spektakulären Unfall eine Radarsäule umfuhr, verursachte am Freitagabend ein völlig Betrunkener das jähe Ende einer Blitzersäule bei Waiblingen (Rems-Murr-Kreis). Der 49-Jährige fuhr laut Polizei gegen 20.45 Uhr mit seinem Chrysler von der Anschlussstelle Waiblingen-Süd auf die Kreuzung zur Alten Bundesstraße. Dort überfuhr er trotz Rotlichts die Haltelinie – erst mitten auf der Kreuzung hielt der Mann laut Pressemitteilung an. Als er wieder losfuhr und in Richtung Fellbach abbiegen wollte, prallte er im Kreuzungsbereich mit einem 31-jährigen Autofahrer zusammen, dessen Ampel grün zeigte.

Autofahrer mit 1,8 Promille unterwegs

Der Crash war so heftig, dass das Auto des 31-Jährigen nach rechts abgewiesen wurde und gegen die Blitzersäule krachte. Dabei wurde die Säule komplett abgerissen. Der Ford des 31-Jährigen blieb auf der Seite liegen. Laut Polizei wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Der Schaden ist dagegen immens – er soll bei über 100.000 Euro liegen. Bei einer anschließenden Blutkontrolle stellten die Beamten fest, dass der Unfallverursacher mit 1,8 Promille unterwegs war. Seinen Führerschein wird der Mann also so schnell nicht mehr sehen. Wann der Blitzer wieder aufgestellt wird, ist derweil noch nicht bekannt. Auch in Stuttgart an der Cannstatter Straße wird die Säule laut einer Sprecherin noch eine Weile fehlen.

Bilder vom Unfallort finden Sie in unserer Galerie.

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