Die Gültlinger Narrenzunft baut in Ehningen eine Pyramide. Foto: factum/Andreas Weise

Von der Wettervorhersage haben sich die Narren und der Ehninger Karnevalsverein nicht abbringen lassen: Ihr Umzug hat dann auch bei schönsten Sonnenschein stattgefunden. Mit der Party am Abend ist allerdings etwas früher Schluss.

Ehningen - Was ein echter Fasnets-Narr ist, der lässt sich auch von einer Sturmwarnung nicht das närrische Treiben vermiesen. Während landauf landab Veranstaltungen wegen des anrückenden Orkantiefs Sabine abgesagt worden waren, zogen die Narren am Sonntagnachmittag beim 15. Ehninger Karneval- und Fasnetumzug wie gewohnt mit Guggenmusik, Konfettiregen und bunten Rauchschwaden einmal quer durch den Ort.

Wegen des Wetters abgesagt habe keiner der 106 angekündigten Vereine, die mit insgesamt 3500 Hästrägern angereist seien, berichtete Joachim „Joe“ Bühler, Präsident und erster Vorsitzender des 1. Ehninger Karnevalvereins, stolz. Er hatte sich vor dem Rathaus positioniert und versetzte die entlang der Strecke dicht gedrängt stehenden Besucher in närrische Stimmung.

Das Zelt wird noch am Abend abgebaut

Ganz spurlos waren die Wetterwarnungen aber auch an den Ehningern nicht vorbei gegangen. Einerseits habe man das 1000 Personen fassende Festzelt an der Schule zur Sicherheit mit sechs 1000-Liter-Wasserkanistern beschwert, so Bühler. Bei einer Stabsitzung am Samstagabend, an der neben den Narren auch die Feuerwehr, die Polizei und das Ordnungsamt teilgenommen hätten, sei außerdem beschlossen worden, den dortigen Barbetrieb schon um 19.30 Uhr einzustellen und das Zelt kurz danach noch abzubauen.

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