Timo Baumgartl: Dreht das Eigengewächs seine letzten Runden beim VfB? Foto: Baumann

Der 23-jährige Innenverteidiger sieht seine Zukunft offenbar in der Champions League – nicht in der zweiten Bundesliga.

Stuttgart - Die Anzeichen verdichten sich, dass Timo Baumgartl seine Zukunft nicht mehr im Trikot mit dem roten Brustring sieht. Das Eigengewächs, das 2011 aus der Jugend vom SSV Reutlingen zum VfB Stuttgart gekommen war, ist sich offenbar mit dem PSV Eindhoven einig. Die Niederländer, bei denen Ex-Bayern-Spieler Mark van Bommel auf der Trainerbank sitzt, wollen mit dem 23-Jährigen die noch offene Planstelle in der Innenverteidigung besetzen, die sich nach dem Abgang von Ex-VfB-Spieler Daniel Schwaab auf tat. Da Baumgartl einen Vertrag bis 2022 ohne Ausstiegsklausel hat, geht der Poker der beiden Clubs jetzt in die heiße Phase.

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Baumgartl will mit seinem Wechsel den nächsten Karriereschritt machen. Der 24-malige niederländische Meister trifft in der Champions-League-Qualifikation auf den FC Basel (Mittwoch, 20 Uhr). Von der erfolgreichen Qualifikation dürfte maßgeblich abhängen, ob PSV die vom VfB geforderte Ablösesumme stemmen wird. Rund zehn Millionen Euro würde Eindhoven die Verpflichtung des U21-Nationalspielers kosten. Neben Baumgartl ist auch Anastasios Donis auf dem Absprung – an dem Griechen zeigte zuletzt Spartak Moskau großes Interesse.

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