Gefragter Umweltschutzexperte: Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer gehört auch dem neuen Nachhaltigkeitsbeirat von Porsche an. Foto: dpa

Porsche holt sich externe Experten an die Seite, um den Umweltschutz im Unternehmen zu verstärken. Prominentestes Mitglied im neuen Nachhaltigkeitsbeirat ist Klaus Töpfer, der frühere Bundesumweltminister.

Stuttgart - Der Autobauer Porsche will den Austausch mit externen Experten in Fragen des Umweltschutzes und der Ressourcenschonung verstärken. An diesem Montag trifft sich erstmals der neue Nachhaltigkeitsbeirat, der ein „Impuls- und Ideengeber“ sein soll und möglichst unterschiedliches Expertenwissen zusammenbringen soll, wie das Unternehmen dieser Zeitung vorab mitteilte. Prominentestes Mitglied des fünfköpfigen Gremiums ist Klaus Töpfer, der frühere Bundesumweltminister und Ex-Chef des UN-Umweltprogramms, der bis vor Kurzem das Potsdamer Nachhaltigkeitsinstitut IASS leitete.

Mitglied dieser Expertenrunde sind auch der Stuttgarter Risikoforscher Ortwin Renn, der seit Februar Töpfers Nachfolger bei dem Potsdamer Institut ist, sowie die beiden Umwelt- und Nachhaltigkeitsforscherinnen Sonja Peterson (Kieler Institut für Weltwirtschaft) und Lucia A. Reisch. Die gebürtige Stuttgarterin Reisch lehrt heute an der Copenhagen Business School und an der Friedrichshafener Zeppelin-Universität. Komplettiert wird das Quintett von Maximilian Gege, dem langjährigen Spitzenmann des deutschen Unternehmensnetzwerks für umweltbewusstes Management (Baum). Auch Porsche ist Mitglied dieses Netzwerks.

Bei seiner konstitutierenden Sitzung wird sich der Nachhaltigkeitsbeirat erstmals mit dem Vorstand austauschen. Es gehe zunächst darum, sich kennenzulernen, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Der unabhängige Beirat lege selbst fest, welche Themen er dann aufgreifen werde.

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