Ohne Bienen gibt es kein Obst – so einfach ist das. In Projekten des Landkreises lernen das die Kleinsten. Foto: IMAGO/Frank Sorge

Das Projekt „Insektenfreundliche Kommunen“ bietet Umweltbildung für die Kleinsten: Vorschulkinder lernen die vielfältige Blüten- und Insektenvielfalt kennen. Anmeldung noch möglich.

Umweltbildung bildet einen Schwerpunkt des Projekts „Insektenfreundliche Kommune“, um schon die Kleinsten zum Thema Insekten zu sensibilisieren. Kindertagesstätten im Landkreis Böblingen können sich im Rahmen des Projekts noch bis zum 28. November melden, dann kommen zwischen März und Juli Experten in die Kita. Dabei geht es um die Lebensweise von Wildbienen und ihre Bedeutung für die Menschen.

 

Artenschutz ist Klimaschutz

Ausgebildete Streuobstpädagoginnen zeigen in etwa einstündigen Einheiten, wie Wildbienen aussehen und leben. Auf kindgerechte Art und Weise wird die Bedeutung dieser fleißigen kleinen Insekten vermittelt und in der Natur, auf angelegten Blühflächen, selbst beobachtet. „Das Thema Artenschutz konzentriert sich oft auf den landwirtschaftlichen oder auf den Naturschutzsektor, aber auch Kommunen und Privatpersonen tragen Verantwortung zum Erhalt der Biodiversität“, wirbt Martin Wuttke, Dezernent für Umwelt und Klima, für das Projekt. „Der Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, und unsere Kleinsten sind die Entscheidungsträger von morgen.“

In diesem Jahr konnten etwa 1100 Kinder an rund 115 Kitas in 26 Gemeinden und Städten im Landkreis Böblingen davon profitieren. Der Anmeldungszeitraum für dieses Jahr läuft noch bis zum 28. November. Bei Interesse an einer Buchung finden Kitas alle Infos auf der Website des Landschaftserhaltungsverbands Landkreis Böblingen e.V. (LEV Böblingen): www.levbb.de/insektenfreundliche-kommune.