Zen-Meister Muho leitet in Japan ein Kloster Foto: Oliver Willikonsky - Lichtgut

Der der erste deutsche Abt eines japanischen Zen-Klosters kommt ins Idogo-Haus, um mit Stuttgartern die Zen-Mediation zu üben.

StuttgartAbt Muho, bürgerlich Olaf Nölke, ist der erste deutsche Abt eines japanischen Zen-Klosters. Muho macht am Samstag, 7. September erneut seine Aufwartung in Stuttgart. Bei einem Besuch im vergangen Jahr empfahl er den Menschen: „Einfach mal hinsetzen und loslassen.“ In diesem Jahr spricht Muho, der in Berlin geboren ist, aber zwischen sechs und 16 Jahren in Tübingen lebte, um 19.30 Uhr im Idogo-Haus (Böheimstraße 47/1) über das Thema: „Zen ist deine Sache- oder nach Kodo Sawaki: Was schaust du in die Gegend? Merkst du denn nicht: Es geht um dich!“

„Einfach mal hinsetzen und loslassen“

Nach dem Vortrag beantwortet der Vorsteher des Klosters Antaiji Fragen des Publikums. Am Nachmittag gibt er von 15:30 Uhr an eine Einführung (nur mit vorheriger Anmeldung unter: zen.stgt@gmx.de) in Zazen für Anfänger. Anschließend meditiert der Zen-Meister bis 18 Uhr Neueinsteigern und Geübten.

Muho kam mit 16 Jahren mit Zazen in Kontakt und hatte bald den Wunsch, in Japan als Zen-Mönch zu leben. Er studierte Japanologie, Philosophie und Physik in Berlin und für ein Jahr auch an der Universität Kyoto. In dieser Zeit, mit 22 Jahren, besuchte er zum ersten Mal das Kloster Antaiji. Mit 25 Jahren ordinierte er in Antaiji und wurde Schüler von Meister Miyaura Shinyū Rōoshi.

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